Bebauungsplan für Baugebiet "Schmiedpoint"
Auf den Point gebracht

Die Planungen für das Hammerleser Baugebiet "Schmiedpoint" überzeugten den Parksteiner Marktgemeinderat. Planungsskizze: Architekturbüro Dipl.-Ing. FH Josef Schöberl
Vermischtes
Parkstein
12.05.2016
84
0

Klein, aber fein. Gewachsene Umgebung. Beibehaltung des Dorfcharakters. Kein Durchgangsverkehr. Ein Baugebiet, das dank seiner großen "Baufenster" viele Gestaltungsmöglichkeiten lässt: Dipl.-Ing. Josef Schöberl präsentierte in der Gemeinderatssitzung die Pläne für das neue Baugebiet "Schmiedpoint" in Hammerles.

Der Marktgemeinderat hatte dann auch keine Probleme, den Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplanes einstimmig zu fassen. Die Planfläche umfasst 8660 Hektar, von denen 7380 Quadratmeter für die unmittelbare Bebauung mit neun Parzellen zur Verfügung stehen. Die Grundstücke haben eine Größe zwischen 660 und 1100 Quadratmeter. Das Baugebiet weist aus südwestlicher in nordöstlicher Richtung ein Gefälle von 12 Metern auf. Erschlossen werden die Baugrundstücke mit einer Stichstraße von der Kreisstraße NEW 24 aus. Die Erschließungsstraße ist mit einer Breite von 4,60 Meter geplant und somit auch für Parkbuchten geeignet.

Keinerlei Probleme


Die Erschließung des kleinen Baugebietes ist nach Einschätzung Schöberls relativ einfach, weil bereits Kanalisationen am Rand des Baugebiets vorhanden sind und die Wasserleitungen keinerlei Probleme bereiten. Möglicherweise werde der Bau eines kleinen Regenrückhaltebeckens entlang der NEW 24 notwendig.

"Näheres dazu wird sich erst bei Beteiligung des Wasserwirtschaftsamtes Weiden ergeben", sagte Schöberl. Martin Bodenmeier und SPD-Sprecher Berthold Kellner nannten die Planung "gut gelungen". Einstimmig beschloss der Marktrat die Auslegung des Bebauungsplans im sogenannten vereinfachten Verfahren.

Einstimmig erteilte das Gremium für die Angebotssumme von 4100 Euro den Auftrag für die Sanierung des Kapellendachs in Niederndorf. Laut Bürgermeisterin Tanja Schiffmann war das Angebot als ausreichend beurteilt worden, so dass kein erweitertes Angebot mehr notwendig ist. Die Sanierungsarbeiten mit dem Austausch der Ziegel in der Dachrundung und die Ausbesserung der Lattung gewährleiste die Sicherheit des Bauwerks für die nächsten Jahrzehnte. Ausdrücklich nannte die Bürgermeisterin die Ausgaben als außerplanmäßig, da im Haushalt dafür keine Mittel bereitgestellt sind.

Weiher verschlammt


Ob dem Wunsch des Fischereivereins nach Ausbaggern des Gemeindeweihers nachgekommen wird, entscheidet eine Ortsbesichtigung. Der Fischereiverein hatte eine Anfrage gestellt und auf die Verschlammung hingewiesen. Die Kirchenverwaltung wünscht sich "in angemessener Form" die Befestigung des Weges zur Kirche beim Aufgang Kriegerdenkmal, um eine behindertengerechte Nutzung zu ermöglichen. Schiffmann erläuterte, dass der jetzige Weg bei der Städtebausanierung angelegt wurde. "Deshalb muss bei einer Umgestaltung vorsichtig agiert werden, um nicht Gefahr zu laufen, Zuschüsse zurückzahlen zu müssen."

Sonja Reichold sah aufgrund persönlicher Erfahrungen keine Notwendigkeit. Bei einer Ortsbesichtigung mit der Kirchenverwaltung, dem Seniorenbeauftragten, den Benutzern eines Rollators und eines Rollstuhles soll die Wegbefestigung getestet werden. (Im Blickpunkt)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.