CSU auf der Überholspur

Vermischtes
Parkstein
20.04.2016
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Die Parksteiner CSU klopft sich selbst auf die Schulter. Sie hat viel erreicht und will noch mehr, aber an der Gleichstromtrasse und der Schutzengel-Kreuzung beißt sie sich noch die Zähne aus.

"Wer Profil hat, hinterlässt Spuren", meint Bürgermeisterin Tanja Schiffmann. Und die Parksteiner CSU hinterlasse seit ihrer Gründung vor 70 Jahren Spuren im Markt. Erfolge seien auch deshalb zu verzeichnen, weil die CSU die Politik im Rathaus maßgeblich mitgestaltete. MdB Albert Rupprecht lobte den Verdienst der örtlichen CSU in der Jahreshauptversammlung.

Schiffmann hob den Zuwachs an neuen und vor allem jungen Mitgliedern hervor. Der CSU-Ortsverband habe derzeit 134 Mitglieder mit einem Altersdurchschnitt von 53 Jahren. Als wichtigste Veranstaltungen nannte sie den Kinderfasching, politischen Ascherfreitag und das Oktoberfest. Die Großbaustelle Benefizium könnte laut der Bürgermeisterin bis Juli abgeschlossen sein. Nachdem sich im Bereich Schutzengel-Kreuzung keine Änderungen ergaben, habe der CSU-Ortsverband mit der Polizei ein Programm zur Verkehrserziehung ausgearbeitet. Unter dem Motto "CSU kommt" sollen die Besuche fortgesetzt werden. Eine Fortsetzung gebe es am 11. Mai. Da soll das neue Baugebiet "Schmiedpoint" in Hammerles besichtigt werden.

Auf Rupprecht zählen


Matthias Reiß gab die finanzielle Lage des Ortsverbands bekannt, die für das vergangene Jahr positiv sei. Die Entlastung erfolgte einstimmig. Vor der Wahl der Delegierten für die Kreisversammlung zur Aufstellung des Bundestagsdirektkandidaten, gab Schiffmann ein klares Votum zugunsten Albert Rupprechts ab. Er habe bisher die Belange der Region gut vertreten. "Wir können auf ihn zählen", betonte Schiffmann. Deshalb werde der Ortsverband Rupprecht und auch Listenkandidat Reiner Meier unterstützen.

Rupprecht rühmte die Entwicklung Parksteins als Erfolg der örtlichen CSU. Der Zuzug neuer Bürger trage zu einer Änderung der kommunalpolitischen Erwartungshaltung bei, sagte er. Damit gebe es für den Markt mehr Aufgaben und Herausforderungen, deren Lösung sich aber Schiffmann "mit Haut und Haaren" verschrieben habe.

Beim Bau der Gleichstromtrasse kündigte Rupprecht Belastungen für Parkstein an. Diese Leitung müsse mit allen Mitteln bekämpft werden, meinte stellvertretender CSU-Ortsvorsitzender Georg Burkhard, der aber wiederum genügend Abstand des Ostbayernrings zu Parkstein forderte.

Mehr Stimmen


Zum Schluss ging Rupprecht auf seine Bundestagsdirektkandidatur ein. Er stellte seinen bei jeder Wahl ansteigenden Stimmenanteil heraus, der sich zuletzt mit einem Vorsprung von 33 Prozent gegen Mitbewerber Uli Grötsch (SPD) deutlich gezeigt habe. Zur Untermauerung seines Anspruchs nannte Rupprecht Erfolge bei der Behördenverlagerung mit der Schaffung von 1700 neuen Arbeitsplätzen, die Behebung der Arbeitslosigkeit in der Region und mit Unterstützung einheimischer Firmen durch staatliche finanzielle Hilfen.
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