Probleme im Revier Parkstein
Mit Drückjagd gegen Wildschweine

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Parkstein
08.04.2016
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Die Wildschweine machen den Parksteiner Jagdgenossen weiterhin große Sorgen. So geht es auch Jagdpächter Michael Schiffer, der einräumte, dass sie schwer zu schießen sind.

In der Jahreshauptversammlung sprach sich Schiffer erneut für revierübergreifende Drückjagden aus, um der Schwarzkittel Herr zu werden. Jagdvorsteher Martin Busch berichtete vor 17 Genossen, dass seit April 2015 Schiffer alleiniger Jagdpächter ist, gleichzeitig aber die Berechtigung zur Ausstellung von sechs Begehungsscheinen hat.

Lobende Worte fand der Jagdvorsteher für die gütliche Einigung bei der Wildschadensregulierung. Die Jagdkasse wurde laut Busch nur mit 200 Euro anteiligen Kosten belastet. Erstmals veranlasste die Genossenschaft in den Flurteilen Hart und Theile Wegebau für 3913 Euro. Daran beteiligte sich der Markt zur Hälfte.

Der Antrag eines Jagdgenossen, aus dem Bauernverband auszutreten, stieß auf Ablehnung. Die Vorteile der Mitgliedschaft würden gegenüber dem doch geringen Mitgliedsbeitrag überwiegen. Kassier Reinhard Zacharias informierte über den Kassenstand, der trotz der Ausgaben für den Wegebau positiv ist.

Rehabschuss nicht erfüllt


Jagdpächter Schiffer dankte den Jagdgenossen für die gute Zusammenarbeit. Im Revier wurden 7 Wildschweine, 26 Füchse, 2 Enten und ein Hase erlegt. Der Pächter schilderte nochmals ausführlich die Probleme bei der Wildschweinjagd, die bei Ostwind von vornherein unmöglich sei. Der Abschussplan bei Rehwild, dessen Bestand sich wieder erholt hat, konnte nicht ganz erfüllt werden, auch wenn acht Tiere überfahren wurden.

Der Schwerpunkt bei Wildunfällen liegt auf der Kreisstraße NEW 2 zwischen Parkstein und Kotzau. Seit Fertigstellung seien dort 100 Wildunfälle registriert worden, berichtete Schiffer.

Bürgermeisterin Tanja Schiffmann versprach weiterhin finanzielle Unterstützung beim Wegebau.
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