Bibelmobil am Schulhof der Grundschule - Ökumenische Aktion kommt gut an bei den Kindern
Tontäfelchen und ein ägyptisches Notebook

Die Grundschüler aus Pechbrunn zusammen mit Astrid Seichter und Andreas Schmidt (links) vor dem Bibelmobil im Schulhof in Pechbrunn. Bild: iv
Lokales
Pechbrunn
21.07.2015
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Der doppelstöckige Bus mit 12 Meter Länge wurde bisher von rund 560 000 Menschen besucht, darunter 9 820 Schulklassen: Religionsunterricht einmal anders erlebten Kinder der Grundschule mit den Klassen 1 bis 4 anlässlich des Besuchs des Bibelmobils. Es ist mit moderner Medientechnik ausgestattet und weckte das Interesse der Kinder. Dieses mobile Informationszentrum mit den unterschiedlichsten Varianten, rückt die Bibel in den Mittelpunkt der Betrachtungen. Eingebettet in das Programm zum Reformationsjubiläum 2017 leistet der Bus einen wichtigen Beitrag zur Wertediskussion der Gesellschaft im Bereich der Schulen und der Öffentlichkeit. Er möchte Kerninhalte biblischer Informationen im kulturellen Gedächtnis bewahren und neu einbringen. Die ökumenische Aktion wird von verschiedenen Einrichtungen, Institutionen und Privatpersonen unterstützt, unter anderem durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Nach einer Besichtigung des Busses durch die Kinder, die in zwei Gruppen aufgeteilt waren, standen ihnen die Leiterin des Projekts, Dipl. Religions-Pädagogin Astrid Seichter und ihr Mitarbeiter Andreas Schmidt bereitwillig für Fragen zu Tontäfelchen, echtem Papyrus, ein ägyptisches Notebook, einer Thesentür, einem funktionstüchtigen Nachbau einer Gutenberg-Druckerpresse sowie zu über 40 fremdsprachigen Bibelausgaben zur Verfügung. Außerdem fanden die Kinder einen gut sortierten Büchertisch, Bibelausgaben in den Ursprachen Hebräisch und Griechisch und die kleinste vollständige Bibel der Welt, die nur mit einem Mikroskop lesbar war.

Für die abschließende Religionsstunde hatte man aus dem reichhaltigem Themenschatz die Bereiche Weltreligionen, antike Schreibtechnik und Martin Luther ausgewählt. Teilweise dürften sich die Kinder mit dem Schreiben selbst beschäftigen, waren aber auch aufmerksame Zuhörer bei den übrigen Vorträgen.
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