BN will "Arche Noah der Heimatnatur" nicht für Basaltabbau opfern lassen

BN will "Arche Noah der Heimatnatur" nicht für Basaltabbau opfern lassen Über 60 Naturfreunde folgten der Einladung des Bund Naturschutz zu einer Begehung am Teichelberg. Kreisvorsitzender Josef Siller konnte dazu auch eine stattliche Delegation der Naturfreunde Mitterteich begrüßen. Die Leitung der Begehung des Naturschutzgebietes übernahmen, neben Josef Siller, auch Gebietskenner Heinrich Krützfeldt. Im Hinblick auf die Vorkommen seltener Tierarten wie Uhu, Schwarzstorch und Wildkatze, fand die Führ
Lokales
Pechbrunn
23.05.2015
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Über 60 Naturfreunde folgten der Einladung des Bund Naturschutz zu einer Begehung am Teichelberg. Kreisvorsitzender Josef Siller konnte dazu auch eine stattliche Delegation der Naturfreunde Mitterteich begrüßen. Die Leitung der Begehung des Naturschutzgebietes übernahmen, neben Josef Siller, auch Gebietskenner Heinrich Krützfeldt. Im Hinblick auf die Vorkommen seltener Tierarten wie Uhu, Schwarzstorch und Wildkatze, fand die Führung nur auf ausgewiesenen Wegen statt. An der Abbaukante führte Josef Siller aus, dass hier der harte Nutzungskonflikt wie in einem Brennglas sichtbar werde. Auf der einen Seite die wirtschaftlichen Interessen durch den Gesteinsabbau, auf der anderen Seite ein 115 Hektar großes Gebiet, das aufgrund seines "Dreifachschutzes" als Naturschutzgebiet, Naturwaldreservat und Europäisches FFH-Gebiet eigentlich unantastbar sei. 1996 habe man dem Unternehmen gegen erhebliche naturschutzfachliche Bedenken nochmals 17 Hektar schützenswerte Waldfläche zum Abbau zugestanden. Gut 15 Jahre Zeit wurden gegeben, um in eines nur wenige Kilometer entferntes Abbaugebiet umzuziehen. "Es wurden leider nichts unternommen." Siller bezeichnete den Teichelberg als einen nicht ausgleichbaren Naturraum. "Dies ist ein Schatz, der dem bayerischem Volk gehört und nicht irgendwelchen Unternehmen." Bei der Exkursion konnte Heinrich Krützfeldt den vielen Interessierten unter anderem den zwiebeltragenden Zahnwurz, Salomonsiegel, Schuppenwurz und Gelbes Windröschen zeigen. Als Besonderheit konnten die Exkursionsteilnehmer den Nachtfalter Nagelfleck, der tagsüber fliegt, beobachten. Im Bild die Teilnehmer an der über zweistündigen Begehung. Bild: mdk
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