Breitband: Erst einmal abwarten

Lokales
Pechbrunn
06.07.2015
0
0
Die Gemeinde Pechbrunn wird in nächster Zeit keine weiteren Anstrengungen unternehmen, um sich dem Breitbandförderprogramm, welches voraussichtlich bis zum Jahre 2018 läuft, anzuschließen. Dies war das Ergebnis der jüngsten Gemeinderatsitzung, in der "Breitbandpate" Christian Pößl von der Verwaltungsgemeinschaft Mitterteich über die Rückmeldungen im sogenannten "Markterkundungs-Verfahren" informierte.

Telekom sowie E-Plus hätten erklärt, dass in den nächsten drei Jahren die bestehenden Netze nicht weiter ausgebaut werden sollen. Kabel Deutschland wolle das Netz bis August 2016 aufrüsten. Damit erhöhe sich in den versorgten Gebieten die mögliche Bandbreite von der 25 Mbit/s auf künftig 100 Mbit/s beim Herunterladen von Daten.

Nur wenige Straßen

In Kombination mit der derzeit bestehenden Versorgung der Telekom würden ab diesem Zeitpunkt lediglich wenige Straßen im Gemeindegebiet mit geringeren Bandbreiten als 30 Mbit/s versorgt. Es sind dies die Ansiedlungen Am Hügel, der Fichtenweg, die Gartenstraße, die Ochsentränke, der Silberrangen, der Steinlohweg, die Werkstraße teilweise und die Wiesenstraße. Gemäß der Breitbandrichtlinien könnten diese Straßen als Erschließungsgebiet in einem Auswahlverfahren zum Breitbandausbau ausgeschrieben werden.

In der Diskussion kam klar zum Ausdruck, dass man in der Gemeinde Pechbrunn in Sachen Breitbandausbau nichts versäumen wolle. Wie Pößl dazu weiter ausführte, sei die Gemeinde im Breitbandausbau gut erschlossen und er werde die Gemeinde über Neuerungen auf diesem Gebiet frühzeitig informieren. Abschließend fasste der Gemeinderat den Beschluss, vorläufig ein Jahr die Entwicklungen auf diesem Gebiet abzuwarten und sich dann mit dem Thema neu befassen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Juli 2015 (8666)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.