Freie Bahn für Bürgermeister

Renovierungsbedürftig ist das Leichenhaus in Pechbrunn. Es soll einen neuen Anstrich erhalten, außerdem müssen die Fenster ausgewechselt werden. Bild: iv
Lokales
Pechbrunn
06.02.2015
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Weil mit der Verabschiedung des Haushalts 2015 nicht vor Mai zu rechnen ist, gewährte der Pechbrunner Gemeinderat dem Bürgermeister für einige wichtige Projekte freie Hand: Er kann jetzt umgehend die Ausschreibungen in die Wege leiten, so dass sich die Arbeiten nicht verzögern.

Ernst Neumann erklärte in der Sitzung am Mittwoch, dass heuer die Sanierung des Leichenhauses in Pechbrunn, die Erneuerung des Aufgangs zur Leichenhalle, die Sanierung einiger Straßenzüge sowie die Ausbringung des Klärschlammes anstünden. Alle Maßnahmen seien für den Haushaltsplan 2015 vorgesehen, doch dieser lasse wegen der Arbeitsbelastung des VG-Kämmerers noch länger auf sich warten. Zur geplanten Erneuerung des Fußbodens in der Turnhalle sagte der Bürgermeister, dass hier zunächst ein Gespräch mit einer Fachfirma vorgesehen sei.

Unterstützung für Burg

Weiter befasste sich das Gremium mit einem Schreiben des "Forums Falkenberg - Freunde der Burg" mit der Bitte um finanzielle Unterstützung bei der Erhaltung der Burg. Isgard Forschepiepe (SPD) regte an, dem Vorschlag zum Spenden einer Treppenstufe zu folgen. Der Gemeinderat schloss sich dieser Meinung an und entschied, das Projekt mit 500 Euro zu unterstützen.

Bürgermeister Ernst Neumann gab ferner bekannt, dass der Tontauben-Club Teichelberg erneut Spenden in Höhe von jeweils 100 Euro für das Kinderhaus und die Grundschule überwiesen habe. 280 Euro habe der CSU-Ortsverband aus dem Erlös der Christbaum-Abholaktion an das Kinderhaus übergeben, weitere 1000 Euro habe die Einrichtung im Zusammenhang mit einer Weihnachtsaktion des Hofer Radiosenders "Euroherz" erhalten.

Ungünstige Fahrzeiten

Thomas Dehmel (SPD) bat den Bürgermeister, sich bezüglich ungünstiger morgendlicher Abfahrtszeiten in Richtung Marktredwitz mit der Bahn in Verbindung zu setzen. Problematisch sei, dass Schüler bereits um 6.45 Uhr an der Haltestelle sein müssten, obwohl sie erst um 7.45 Uhr in der Schule sein müssten. Vielleicht ließe sich eine Veränderung erreichen. Bürgermeister Neumann sicherte zu, sich mit den Verantwortlichen in Verbindung zu setzen. Allerdings seien die Aussichten nicht unbedingt positiv, so Neumann.

Hildegard Rank (SPD) fragte nach, ob die Behindertenbeauftragte Jutta Heinrich dem Gemeinderat vorgestellt werden könnte. Außerdem wären Informationen über sie auf der Homepage wünschenswert. Der Bürgermeister sagte zu, dass dies demnächst bewerkstelligt werden soll.
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