Hilfen für Eltern

Die Familienbeauftragte der Gemeinde Pechbrunn, Ute Döhler, berichtete jetzt im Gemeinderat über ihre Arbeit. Bild: iv
Lokales
Pechbrunn
06.10.2014
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Viel Leid verhindern könnte ihr Amt, sagte Ute Döhler: Sie ist seit gut zwei Jahren Familienbeauftragte und erläuterte jetzt im Gemeinderat, was es damit auf sich hat

"Ich freue mich, dass die Gemeinde diesem Amt diese Aufmerksamkeit schenkt", sagte Ute Döhler, als sie im Rathaus Sinn und Zweck erläuterte. Bürgermeister Ernst Neumann hatte kurzerhand die Präsentation der Arbeit ermöglicht. Mit der Geburt eines Kinder stellen sich viele Herausforderungen. Häufige Themen seien die Entwicklung des Kindes, Krankheiten, Schrei-Babys aber auch Unsicherheiten bei Anträgen und Behördengängen, dazu womöglich noch Arbeitslosigkeit, Schulden, Partnerschaftsprobleme oder fehlende soziale Kontakte. Ute Döhler bezeichnete sich als erste Anlaufstelle vor Ort, die Hilfestellung bieten oder auf geeignete Stellen verweisen kann. Die Arbeit erfolge präventiv, es finde kein Daten-Ausgleich mit dem Jugendamt statt. "KoKi ist außerdem kostenlos, vertraulich und auf Wunsch anonym."

Zur Arbeit der Familienbeauftragten erläuterte Ute Döhler, dass man sich halbjährlich einmal treffe, um Erfahrungen auszutauschen und neue Ideen zu entwickeln. So habe man ein Büchlein zusammengestellt, welches wichtige Interessen in jedem Ort vermittelt. Dieses Buch werde als Geschenk beim ersten Kind verteilt und wird auch in Pechbrunn demnächst veröffentlicht.

Fachvorträge

Ein weiterer Punkt sei das Organisieren von Fachvorträgen, die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des Kinderhauses und das Kennenlernen von Schwangeren und jungen Eltern in Pechbrunn. Demnächst wird sie Broschüren zum Elternprogramm verteilen und einen Elternkurs organisieren.

Ute Döhler wünscht sich, dass KoKI und sie als Elternbeauftragte bekannter und die angebotenen Hilfen in Anspruch genommen werden. "Um gut arbeiten zu können, sollte man möglichst bekannt sein", sagte Ute Döhler weiter. Sie freue sich, wenn sie in Zukunft bei Fragen, Unsicherheiten oder Wünschen junge Eltern unterstützen könne. Bei den Ideen der Familienbeauftragten gehe es vor allen Dingen darum, die Hemmschwelle, jemand anzusprechen, möglichst gering zu halten, sagte die Familienbeauftragte abschließend.
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