Mehr Leben in die Gemeinde

Der katholische Kirchenchor sorgte für die musikalisches Gestaltung des Nachmittags. Bild: iv
Lokales
Pechbrunn
28.10.2015
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"Nun lasst uns erheben die Stimmen gar fein" - so sang der Kirchenchor zum Auftakt. Dann berichtete Kirchenpfleger Reinfried Sußmann über das Geschehen in der Pfarrgemeinde.

Beim Pfarrfamilien-Nachmittag der katholischen Pfarrgemeinde "Herz Jesu" im Saal des Landgasthofes Obst gab der Kirchenpfleger eine Übersicht über die Tätigkeit der Kirchenverwaltung. Er erwähnte unter anderem die Sanierung des Kamins für die Kirchenheizung, die Außentreppe des Pfarrhauses, die Anbringung eines Schutzgeländers am Pfarrheim-Eingang.

Sußmann nannte daneben die Reparatur des Glockengeläuts im Kirchturm oder die stromsparenden LED-Leuchten für die äußere Kirchturmbeleuchtung. Um gemeinsame Aktionen ging es bei einem Treffen mit den Kirchenvorständen aus Groschlattengrün und des Pfarrgemeinderates sowie der Kirchenverwaltung aus Pechbrunn mit den Pfarrern Julia Wappmann und Dr. Cyprian Anyanwu.

Nur spärlich angenommen

Der Kirchenpfleger verwies auf die reichlichen Angebote der Pfarrei und auf den guten Zustand der Kirche mit allen Nebengebäuden. Aber was nutze dies alles, wenn sie nur spärlich von den Gläubigen angenommen würden. Er bat um regere Mitarbeit in der Pfarrgemeinde, damit sie auch mit Leben erfüllt werde.

Mit dem nun Programm hatten die Veranstalter ein "goldenes Händchen" bewiesen: Der Kirchenchor, Madeleine Schneider als Geigenspielerin, der Kirchenchor mit seiner Vorführung von "Romeo und Julia", die Ministranten mit ihren spontanen Witzen, der Pfarrgemeinderat mit der Aufführung "Die Vereinsfahrt" oder Erich Uschold von der KAB mit seinem Vortrag "Die Anna und ihr Spreissel" sorgten für Unterhaltung und Stimmung sowie Auflockerung im Programm. Göttliche Eingabe ließ Veronika Söllner vermuten: Denn ihr Gedicht "Die Pfarrgemeinde" schilderte nicht nur treffend die Situation in Pechbrunn. Sie lieferte auch manchen Hinweis, wie es besser laufen könnte. Für die Kleinen war mit einem Malwettbewerb gesorgt, wofür die Kinder mit Preisen belohnt wurden. Bürgermeister Ernst Neumann betonte die Zusammenarbeit zwischen kirchlicher und weltlicher Gemeinde, wo jede Seite ihre Aufgabe erfüllen müsse. Neumann verwies hier auf die Renovierung des Leichenhauses sowie die Entfernung von störenden Bäumen auf dem Friedhofsgelände.

"Ich bin stolz auf euch"

Pfarrer Dr. Cyprian Anyanwu sagte in seiner Schlussansprache: "Ich bin stolz auf euch und hatte noch nie eine so brave Gemeinde, die so gut zusammenarbeitet". (Info-Kasten)
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