Nach zwei Jahren ist Schluss

In den kommenden beiden Jahren wird CSU-Ortsvorsitzender Ernst Neumann weiter von den gleichberechtigten Stellvertretern Angelika Protschky, Josef Hollmann und Alfons Grillmeier (von links) unterstützt. Bild: iv
Lokales
Pechbrunn
13.03.2015
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Der CSU-Ortsverband Pechbrunn-Groschlattengrün setzt nach rund 20 Jahren auch weiterhin auf Ernst Neumann: Allerdings kündigte der Vorsitzende vor seiner Wiederwahl an, dass er dieses Amt nur noch bis 2017 ausüben wolle.

Bei der Jahresversammlung im SV-Sportheim informierte Neumann, dass derzeit 37 Mitglieder registriert seien, eines weniger als vor zwei Jahren. Die vergangenen beiden Jahre seien größtenteils von Wahlen geprägt worden, was mit viel Aufwand verbunden gewesen sei. Neumann dankte in diesem Zusammenhang allen Vorstandsmitgliedern und Helfern für die großartige Unterstützung.

Mit den Ergebnissen der Kommunalwahlen könne man durchaus zufrieden sein, schließlich stelle man weiter den Bürgermeister und sieben Gemeinderäte, womit man über eine komfortable Mehrheit im Gemeinderat verfüge. Einen solchen Ausgang habe man nicht voraussehen können, denn mit Ludwig Hecht, Stephan Schübel und Anja Pfletscher habe die CSU drei hochkarätige Ausscheider verkraften müssen. Deren Nachfolger hätten sich gut eingearbeitet, so dass die erfolgreiche Arbeit im Gemeinderat fortgesetzt werden könne. Auch die übrigen Wahlen seien in Pechbrunn zugunsten der Unionsparteien ausgegangen. Neumann dankte allen, die mitgeholfen hätten, den Ortsverband auf Kurs zu halten. Ein besonderer Dank ging an die Mitglieder der CSU-Wahlliste, die sich mit mehr als 800 Euro an den Wahlkosten beteiligt hätten.

Um Mitglieder werben

In der abschließenden Aussprache forderte Ernst Neumann, nach neuen Mitgliedern Ausschau zu halten, um einerseits das Durchschnittsalter zu senken und andererseits eine breitere Basis für den Ortsverband zu schaffen. Auf die Frage einiger Mitglieder zum Stand der Dinge in Sachen Basaltabbau-Erweiterung antwortete Neumann, dass es sich hier um ein schwebendes Verfahren handle, dessen Ausgang abgewartet werden müsse. "Ich rechne aber damit, dass in diesem Jahr eine Entscheidung fällt", sagte der Ortsvorsitzende und Bürgermeister.

Diskutiert wurde abschließend über die Einrichtung einer Internetseite und deren Pflege. Man war sich einig, dass eine Homepage zur modernen Führung eines Ortsverbandes gehöre, doch aus den Reihen der CSU erklärte sich niemand bereit, diese Aufgaben zu übernehmen. Allerdings, so Neumann, werde man an dem Thema dran bleiben.
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