Pechbrunner Gemeinderat befasst sich mit drei Bürgeranfragen - Straßensanierungsarbeiten ...
Streuobstwiesen und Wiesengräber

Nach der Möglichkeit zum Anlegen von Wiesengräbern auf dem Pechbrunner Friedhof (Bild) fragte Michael Helm. Laut Bürgermeister Ernst Neumann sind diese in der Satzung nicht vorgesehen - allerdings sei eine Änderung denkbar, wenn mehr Anfragen dieser Art gestellt werden. Bild: iv
Lokales
Pechbrunn
06.11.2015
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Gleich drei schriftliche Anfragen hat der Pechbrunner Bürger Michael Helm gestellt, mit denen sich jetzt der Gemeinderat in öffentlicher Sitzung befasste. So erkundigte er sich nach der Möglichkeit, bei jeder Geburt in der Gemeinde einen Obstbaum zu pflanzen. Seiner Meinung nach würde sich dies wie in einigen anderen Gemeinden auch in Pechbrunn anbieten. Dadurch könnten auf bestimmten Flächen im Laufe der Zeit Streuobstwiesen angelegt werden.

Bürgermeister Ernst Neumann sagte dazu, dass die Gemeinde bei der Geburt eines Kindes bereits ein kleines Begrüßungsgeschenk in Höhe von 50 Euro bereitstelle. Für künftige Streuobstwiesen fehle der Platz - und selbst wenn es diesen gäbe, so bliebe die Pflege solcher Wiesen an der Gemeinde hängen, was mit zusätzlichen Kosten verbunden wäre.

Weiter wollte Michael Helm wissen, ob im gemeindlichen Friedhof in Pechbrunn Wiesengräber vorgesehen seien, welche sich leichter pflegen ließen. Der Bürgermeister erklärte, dass solche Gräber nach der bestehenden Friedhofssatzung nicht zulässig seien. Sollten aber mehr Anfragen dieser Art eingehen, werde man dieses Thema bei künftigen Planungen mit einbeziehen.

Brandschutz gewährleistet

Nicht zuletzt fragte Helm nach, ob der Brandschutz für das Anwesen "Am Hügel 1" durch die vorhandene Wasserleitung gewährleistet sei. Bürgermeister Neumann klärte auf, dass für den Brandschutz nicht nur das Trinkwasser aus der öffentlichen Wasserversorgung zur Verfügung stehe. Im Notfall würde auch auf andere natürliche Reserven wie das Wasser aus einem Bach und einem Teich zurückgegriffen.

Im weiteren Verlauf der Sitzung wies Bürgermeister Ernst Neumann darauf hin, dass in absehbarer Zeit auch in der Gemeinde Pechbrunn mit der Unterbringung von Flüchtlingen zu rechnen sei. Diese würden in Privatquartiere einziehen. Abgeschlossen sind laut Neumann die diesjährigen Straßensanierungsarbeiten. Er schlug vor, dieses Thema bei einer Bauausschusssitzung im kommenden Frühjahr wieder aufzugreifen, was die Gemeinderäte befürworteten.

Wie Neumann informierte, fasste das Gremium bei der nichtöffentlichen Sitzung im Oktober den Entschluss zum Einbau neuer Kunststoff-Eingangstüren in den Gemeindehäusern in der Badstraße (Hausnummern 22 und 24). Der Auftrag für Lieferung und Einbau ging an den wirtschaftlichsten Bieter, die Schreinerei Rögner aus Pleußen (Angebotspreis in Höhe von 3778,49 Euro).

Ausrüstung verbessert

Zustimmung gab es für einen Antrag der Feuerwehr Pechbrunn zur Beschaffung von Ausrüstungsgegenständen. In einem Schreiben hatte Kommandant Willi Lippold erklärt, dass die Wehr zwei beidseitig beleuchtete Anhalterstäben, acht B-Schläuche, ein Beil, drei Taschenlampen und eine Kommpresserfanfare benötige. Der Auftrag im Gesamtwert von knapp 1000 Euro ging an die Firma Ludwig in Bindlach.
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