Pechbrunner Schüler mahnen zur Einhaltung der Kinderrechte

Pechbrunner Schüler mahnen zur Einhaltung der Kinderrechte (iv) Unter dem Motto "Kinderrechte machen Schule" stand jetzt ein Projekttag an der Grundschule Pechbrunn. Anlass dafür war die Verabschiedung der Kinderrechtskonvention durch die UN-Generalversammlung am 20. November 1989. Unter der Federführung der Lehrkräfte Erika Fennerl, Silke Ruß und Beate Koch hatte man mit allen Kindern ein Programm zusammengestellt, das vor einigen Gästen präsentiert wurde, darunter auch Unicef-Beauftragter MdB Albert R
Lokales
Pechbrunn
24.11.2015
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Unter dem Motto "Kinderrechte machen Schule" stand jetzt ein Projekttag an der Grundschule Pechbrunn. Anlass dafür war die Verabschiedung der Kinderrechtskonvention durch die UN-Generalversammlung am 20. November 1989. Unter der Federführung der Lehrkräfte Erika Fennerl, Silke Ruß und Beate Koch hatte man mit allen Kindern ein Programm zusammengestellt, das vor einigen Gästen präsentiert wurde, darunter auch Unicef-Beauftragter MdB Albert Rupprecht. Die zentrale Botschaft des Projekttages lautete: "Kinder sind eigenständige Persönlichkeiten, die von Geburt an eigene Rechte haben. Die Erwachsenen sind dafür verantwortlich, dass die Kinder ihre Rechte kennen und leben können." Nach einem Lied wurden in Kurzform die Kinderrechte vorgestellt - beispielsweise die Rechte, gesund zu leben, zu spielen, künstlerisch tätig zu sein oder eine Ausbildung zu machen, welche ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten entspricht. Genannt wurde auch ihr Recht, bei allen Fragen, die sie betreffen, mitzubestimmen und zu sagen, was sie denken. Nicht fehlen durfte natürlich das Recht auf Schutz vor Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung. Bei Krieg und auf der Flucht müssen Kinder besonders geschützt würden. Behinderte Kinder hätten das Recht auf besondere Fürsorge und Förderung, damit sie aktiv am Leben teilnehmen können. Mit Hilfe selbst gestalteter Bildtafeln wiesen die Grundschüler auch auf Länder hin, in denen die Kinderrechte nicht den Vorgaben der Konvention entsprechen. Als Beispiel wurde Indien genannt, wo Kinderarbeit an der Tagesordnung sei. Am Ende dankte Albert Rupprecht den Schülern für ihre Mühen: "Ihr seid großartig gewesen und habt ein besonderes Lob verdient!" Dankesworte gingen auch an die Lehrkräfte. Im Bild ein Teil der Schüler mit (von links) Erika Fennerl, Elternbeiratsvorsitzender Gabi König-Schmidt, Rektorin Renate Zuber, MdB Albert Rupprecht, Bürgermeister Ernst Neumann, Beate Koch und Silke Ruß. Bild: iv
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