SPD Pechbrunn-Groschlattengrün zieht bei Neujahrsempfang Bilanz
Minimalziel erreicht

Lokales
Pechbrunn
14.01.2015
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Über einen sehr guten Besuch freute sich Vorsitzende Isgard Forschepiepe beim Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins Pechbrunn-Groschlattengrün. Dazu hieß sie im Sportheim des SV Pechbrunn neben zahlreichen Mitgliedern und Gästen auch den SPD-Kreisvorsitzenden Rainer Fischer, Betreuungskreisrätin Hannelore Bienlein-Holl sowie MdB Marianne Schieder aus Wernberg-Köblitz willkommen.

Große Anstrengungen

In ihrem Rückblick erinnerte Forschepiepe unter anderem an die Kommunalwahlen. Trotz großer Anstrengungen habe man nicht entscheidend punkten können. Das Minimalziel, fünf Sitze im Gemeinderat zu halten, sei zwar erreicht worden, allerdings habe Bürgermeisterkandidat Thomas Döhler seinem Gegner von der CSU das Feld überlassen müssen. Mit mehr als 43 Prozent der Stimmen habe er aber ein zufriedenstellendes Ergebnis eingefahren.

Die Vorsitzende ließ zahlreiche Veranstaltungen Revue passieren, darunter das 7. Frauenfrühstück, die Osteraktion für Kinder sowie die gemeinsame Ausflugsfahrt mit den Obst- und Gartenbauvereinen Groschlattengrün und Fuchsmühl zur Landesgartenschau nach Deggendorf. Wegen der vielen Termine im Zusammenhang mit den Kommunalwahlen sei 2014 ein sehr bewegtes Jahr gewesen.

Tanzkaffee für Senioren

In ihrem Ausblick verwies die Vorsitzende auf einen Tanzkaffee-Nachmittag im April dieses Jahres, der gezielt für ältere Bürger gedacht sei. Auch sei eine regelmäßige Veranstaltung geplant, um den Bürgern gezielt Informationen und Ansprechmöglichkeiten bieten zu können. Abschließend dankte die Vorsitzende allen, die zur Gestaltung des Neujahrsempfangs beigetragen haben.

Treibende Kraft

Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder betonte, dass sie immer wieder gern nach Pechbrunn komme. Als völlig überzogen bezeichnete sie die momentanen Diskussionen um Flüchtlinge und Asylbewerber. "Wir sind ein reiches Land, es geht uns gut. Und deshalb sind wir auch verpflichtet, anderen zu helfen." Schwarze Schafe gebe es überall, auch bei Asylbewerbern. Eine pauschale Ablehnung von Zuwanderern sei fehl am Platze. Die SPD-Bundestagsfraktion bezeichnete sie als treibende Kraft in der großen Koalition. Als Beispiele nannte sie die Einführung des Mindestlohnes, die abschlagsfreie Rente nach 45 Beschäftigungsjahren sowie die Renten für Mütter und Erwerbsgeminderte. Zu beachten seien auch die besseren Leistungen in der Pflege und mehr Geld für die Kommunen. "Ohne uns Sozialdemokraten wären diese Fortschritte undenkbar gewesen."

Zum Thema Stromversorgung und Trassen erklärte Schieder, dass die "ewige Taktiererei" das Land nicht voranbringe. "Jeder weiß, dass der Strom nicht aus der Steckdose kommt." Mit den besten Wünschen für die Zukunft des Ortsvereins schloss Marianne Schieder ihre Ausführungen. Zusammen mit der Ortsvorsitzenden Isgard Forschepiepe überreichte sie abschließend an die neuen Mitglieder Thomas Flügel und Stephan Köstler die Parteibücher.

Isgard Forschepiepe würdigte Marianne Schieder dafür, dass sie Brennpunkte klar benenne. Deshalb sei die Abgeordnete immer ein gerngesehener Gast. Am Ende wies die Vorsitzende noch auf die nächste Konnersreuther Energiekonferenz am 12. Februar hin. Dazu werde auch Natascha Kohnen, Generalsekretärin der Bayern SPD, anreisen.
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