Treu wie die Feuerwehr

Die geehrten Feuerwehrmänner zusammen mit Landrat Wolfgang Lippert, den Bürgermeistern Ernst Neumann und Gottfried Härtl (links) sowie zweitem Bürgermeister Fritz Holm (Fünfter von rechts), Kreisbrandinspektor Andreas Wührl (Dritter von rechts) und Kreisbrandmeister Stefan Gleißner (rechts). Bild: iv
Lokales
Pechbrunn
30.10.2014
12
0

Hinter den Helfern liegen zahllose Einsätze, die ihnen nicht nur körperlich viel abverlangt haben. Aber auch gemeinsame Feste prägten die Kameradschaft der Feuerwehrleute. Aktive aus fünf Wehren standen jetzt bei einer Ehrung im Mittelpunkt.

Bürgermeister Ernst Neumann begrüßte Feuerwehrmänner aus Wiesau/Leugas, Friedenfels, Falkenberg, Pechbrunn und Groschlattengrün, die teilweise mit ihren Ehefrauen oder Lebenspartnerinnen erschienen waren, im Sitzungssaal der Gemeinde. Kreisbrandrat Franz Arnold war wegen Krankheit verhindert, ihn vertraten Kreisbrandinspektor Andreas Wührl und Kreisbrandmeister Stefan Gleißner.

Zur Ehrung hatten der Kreisfeuerwehrverband und der Landkreis Tirschenreuth eingeladen. "Wer 25 beziehungsweise 40 Jahre aktiven Dienst bei der Feuerwehr leistet, immer da ist, wenn es brennt, bei jeder Tages- und Nachtzeit hilft, wenn Gefahr im Verzug ist, der hat es verdient, öffentlich geehrt zu werden", betonte Bürgermeister Neumann. Leider würden diese Tugenden in der Öffentlichkeit nicht mehr so wahrgenommen, obwohl die Gefahren und die Aufgaben der Feuerwehr gewachsen seien. Auch die nachfolgende Generation tue sich immer schwerer, in die Fußstapfen der "Alten" zu steigen. Neumann dankte den Männern für ihre Einsatzbereitschaft und ihr jahrelanges Engagement. Er bat, den Wehren weiterhin die Treue zu halten.

Landrat Wolfgang Lippert war extra nach Pechbrunn gekommen, um den Aktiven zu danken. Bei so vielen Jahren im Einsatz komme die Zeit, wo man zurückdenke an schwierige Einsätze und Herausforderungen, oft am Rande der Möglichkeiten. Aber auch gemeinsame Feste hätten die Kameraden geprägt, sagte Lippert. Den Feuerwehren hätten sich im Lauf der Jahrzehnte immer neue Aufgaben gestellt, die ein dauerndes Lernen voraussetzten. Der Landrat nannte hier stellvertretend die Einführung der Digitalfunkgeräte oder neue Herausforderungen beim Einsatz in Biogasanlagen.

"Gerade aber diese neuen Techniken sollten Ansporn sein für den Nachwuchs, eingebunden in die Kameradschaft mit den Älteren, sich auch künftig der Verpflichtung zur Hilfe des Nächsten zu stellen", hoffte Lippert. Ein besonderer Dank ging an die Ehefrauen, Freundinnen und Lebenspartnerinnen der Wehrmänner, die viel Verständnis für die ehrenamtliche Arbeit ihrer Partner aufbringen.

Im Namen des Kreisfeuerwehrverbandes wünschte Kreisbrandinspektor Wührl weiterhin viel Freude am Feuerlöschwesen. Er setzte auf die Bereitschaft der Geehrten, die in den vielen Jahren gewonnenen Erfahrungen weiterzugeben.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2014 (9309)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.