Überraschung nach dem Jahresrückblick

Lokales
Pechbrunn
12.01.2015
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Mit einem Eklat endete die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr. Der langjährige Kommandant Willi Lippold zunächst gab noch seinen Rechenschaftsbericht und erklärte wenig später seinen Rücktritt.

"Ich habe die Schnauze voll, jetzt ist Schluss", sagte Lippold wörtlich, nachdem er darauf hingewiesen hatte, dass er sich "... 40 Jahre für die örtliche Wehr mit ganzer Kraft eingesetzt" habe. Die Gründe für seinen überraschenden Rücktritt erklärte er nicht. Sie scheinen aber in den Beziehungen zwischen ihm und dem wieder gewählten Vorsitzenden Alois Röber ihren Ursprung zu haben.

Gespräch mit Bürgermeister

Lippold war aber schließlich bereit, sich mit Bürgermeister Ernst Neumann zu treffen, um über die ganze Angelegenheit noch einmal zu reden. Neumann hatte den Kommandanten sehr deutlich darauf hingewiesen, dass es so nicht gehe. Leider brachte dieses Gespräch nicht das gewünschte Ergebnis. Jetzt will der Vorstand intern das weitere Vorgehen klären.

Bei dem Treffen stand auch die Ehrung treuer Mitglieder auf dem Programm. Für 25 Jahre Mitgliedschaft ehrten die Vorsitzenden Alois Röber und Lothar Sommer die Mitglieder Stefan Günther, Thomas Günther, Bernhard Troglauer, Markus Hindringer, Lothar Kick und Franz Döllinger. 40 Jahre sind dabei Anton Hollmann, Arno Wolf, Reinhard Bruckner, Manfred Burger, Gerhard Klarner, Helmut Bartsch, Georg König, Kunibert Reiß ujnd Willi Lippold ausgezeichnet. Peter Riedl wurde für 50 Jahre und Karl Rögner gar für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Die Neuwahlen gingen nicht ohne Schwierigkeiten über die Bühne: Erst kürzlich neu auf genommene Mitglieder durften nicht wählen. Denn deren Mitgliedschaft hatte der Vorstand noch nicht bestätigt. Das Ergebnis der Abstimmung im Überblick. 1. Vorsitzender Alois Röber, Stellvertreter Lothar Sommer, Schriftführer Alexander Reindl, Kassier Martin Rögner, 2. Kassier Patrick Rögner, Aktivensprecher Lorenz Jungnickel. Bürgermeister Ernst Neumann dankte den Wehrmännern für ihren oft nicht leichten Einsatz und betonte, dass ihre Arbeit nicht hoch genug eingeschätzt werde. Allerdings zeige sich, dass die aktive Wehr einfach nicht zur Ruhe komme. Der überraschende Rücktritt des Kommandanten liefere dafür ein Beispiel. Neumann gab der Hoffnungs Ausdruck, dass diese Angelegenheit seitens der Wehr so bald als möglich aus der Welt geschafft werden kann. (Weiterer Bericht folgt)
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