Vorstandsposten bleibt vakant

Die Vereinsmeister des Schützenvereins "Grüne Eiche" Pechbrunn zusammen mit dem 2. Vorsitzenden Karl-Heinz Glaser (rechts), dem neuen Schriftführer Klaus Urbanczyk (Dritter von rechts), dem neuen Sportleiter Matthias Kutzer (Fünfter von rechts) sowie Bürgermeister Ernst Neumann (links). Bild: iv
Lokales
Pechbrunn
27.05.2015
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Ohne einen ersten Vorsitzenden müssen weiterhin die Pechbrunner Schützen auskommen. Nach dem Rücktritt von Michael Zeitler vor einigen Wochen wollte jetzt niemand den Posten übernehmen. Bis auf weiteres führt stellvertretender Vorsitzender Karl-Heinz Glaser den Verein kommissarisch.

Immerhin konnten bei den Neuwahlen alle anderen Ämter besetzt werden. Neuer Schriftführer ist Klaus Urbanczyk, Kassenwartin bleibt Hildegard Rank, Schützenmeister ist unverändert Werner Fleischer. Zum neuen Sportleiter wurde Matthias Kutzer gewählt.

Karl-Heinz Glaser hatte die "Grüne Eiche"-Schützen zunächst willkommen geheißen, bevor Michael Zeitler seinen Bericht präsentierte und dabei auch auf die Gründe seines Rücktritts einging. "Leider habe ich nicht mehr die Zeit und die Kraft, den Verein so zu führen, wie es sich gehört", sagte der ehemalige Vorsitzende. Er bedauerte diesen Schritt sehr, weil ihm die Zusammenarbeit sehr viel Spaß gemacht habe und man auch habe sehen können, wie der Verein langsam wieder aufblühe. Zeitler bedankte sich bei allen, die ihn tatkräftig unterstützt hätten.

111 Mitglieder

Zeitler erinnerte an die verschiedenen Wettbewerbe, darunter das Königsschießen, das Bürgerkönigs- und Pokalschießen, das Vergleichsschießen mit den Vereinen aus Marktredwitz, Groschlattengrün und Brand sowie das traditionelle Sauschießen. Auch das 2. Oktoberfest sei sehr gut angenommen worden. Die Zahl der Mitglieder bezifferte er auf 111. Zeitler bedankte sich noch einmal bei allen Unterstützern und betonte, dass in einer Zeit, in der viele Schicht arbeiten müssten, die ehrenamtliche Arbeit auf der Strecke bleibe. "Ich bin stolz, diesen Verein geführt zu haben", schloss Zeitler.

Schützenmeister Werner Fleischer blickte auf die sportlichen Ereignisse zurück und machte deutlich, dass die Beteiligung der Mitglieder an den Vereinsschießen besser werden müsse. "Es ist frustrierend, wenn man seitens der Vorstandschaft ein Schießen organisiert und dann wie im Vorjahr lediglich acht Teilnehmer zu den Vereinsmeisterschaften kommen." Zufrieden zeigte sich Fleischer mit dem sechsten Platz der Rundenwettkampfmannschaft in der A-Klasse. Mit der Bitte, dem Verein treu zu bleiben, endete Fleischers Bericht.

Dem Kassenbericht von Hildegard Rank war zu entnehmen, dass der Verein zwar nicht auf Rosen gebettet sei, jedoch den finanziellen Verpflichtungen nachkommen könne. Trotz der Belastungen durch Strom- und Heizungskosten des Schützenheimbetriebs sei noch ein kleiner Überschuss erwirtschaftet worden. Bürgermeister Ernst Neumann gratulierte dem Verein, dass sich in einer schwierigen Situation Männer und Frauen gefunden hätten, die Verantwortung übernehmen. "Ich hoffe, dass der Verein wieder in ruhigeres Fahrwasser kommt", so Neumann.

Pokale für Vereinsmeister

Schützenmeister Werner Fleischer ehrte schließlich die Vereinsmeister 2015. Durchgesetzt haben sich in der Jugendklasse Verena Sußmann (280 Ringe), in der Damenklasse Christina Rank (348 Ringe), in der Damenaltersklasse Theresia Pflaum (370 Ringe), in der Schützenklasse Matthias Protschky (381 Ringe) und in der Seniorenklasse (aufgelegt) Karl-Heinz Glaser (274 Ringe). Fleischer überreichte die Vereinsmeisterabzeichen und die dazugehörigen Pokale.
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