Pfarrer Witt bei der KAB
Von Gegensätzen auf dem Balkan

Politik
Pechbrunn
06.07.2016
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Zu einer Reise auf den Balkan hatte der KAB-Ortsverband ins Pfarrheim St. Georg eingeladen. Die Bildungsbeauftragte des Katholischen Erwachsenenbildungswerks, Monika Schmiedel, hieß als Referent Pfarrer Anton Witt aus Mitterteich willkommen. Er berichtete mit begeisternden Kommentaren und Bildern aus Bulgarien und Mazedonien.

Beide Länder seien Mitglied der EU und christlich und orthodox geprägt. "Bulgarien ein tolerantes Land, erschlossen für Handel und Tourismus, im Gegensatz dazu Mazedonien", wie Pfarrer Witt sagte - "...gemütlich und wirtschaftlich eher schwach". Die Bulgaren charakterisierte Witt als ein uraltes Kulturvolk und die Besiedelung erfolgte schon frühzeitig, etwa 6000 Jahre vor Christus. Schon im Jahr 864 wurde das Christentum zur Staatsreligion erklärt. Heute besteht Bulgarien aus 85 Prozent orthodoxen Christen. Dies bedeute aber nicht Religiosität; die Menschen gehörten zu verschiedenen Volksstämmen, etwa zu den Serben.

Bei Mazedonien bedürfe es nicht so viel Erklärung, betonte der Referent; es habe teilweise die selbe Geschichte wie Bulgarien. Mazedonien ist ein kleines Land mit 80 Prozent Gebirge und etwa 20 Prozent Hoch- und Tiefebene. Witt zeigte beeindruckende Bilder vom gemeinschaftlichen Nebeneinander orthodoxer und katholischen Kirchen, Moscheen und Synagogen, aber auch Fresken von sehr alten Kirchen und Gebäuden mit Besonderheiten.

Das Rila-Kloster


Als Seele und Herz Bulgariens bezeichnete Pfarrer Witt das Rila-Kloster , es ist ihr Staatssymbol, beeindruckend und bestückt mit zahlreichen Bildern von Himmel und Erde und Geschichten aus der Bibel. Bulgarien ist ein offenes Land und der Anbau von Sonnenblumen, Obst, Tomaten, Paprika spielten eine wirtschaftliche Rolle. Bekannt seien auch die Rosenfelder, nötig zur Herstellung von Rosenöl.

Wildromantisch


Mazedonien ist laut Witt weniger entwickelt, dafür ein wildromantisches Land, die Natur belassen aber auch mit vielen alten Kirchen mit wunderschönen Fresken. Witt zeigte auch Bilder orthodoxer Kirchen und der darin gelebte Liturgie, Traditionen und Eigenheiten.
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