Ausbau bis Anfang 2018

Breitbandberater Walter Huber, hier im Bild mit einem Kabelstrang, stellte den Pechbrunner Gemeinderäten den Zeitplan für den weiteren Netzausbau vor. Bild: jr
Vermischtes
Pechbrunn
07.10.2016
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Spätestens im Frühjahr 2018 sollen in den meisten bislang unterversorgten Bereichen der Gemeinde Pechbrunn Internet-Bandbreiten von 100 Mbit/s verfügbar sein. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, ins Auswahlverfahren einzusteigen.

Walter Huber von der Breitbandberatung Bayern informierte über das abgeschlossene Markterkundungsverfahren und den geplanten Ausbau mit Vectoring-Technik innerhalb der nächsten drei Jahre. Danach soll es nur noch eine geringe Anzahl von Anwesen geben, die unterhalb der Schwelle von 30 Mbit/s liegen.

Der Ausbau des Netzes werde die einzelnen Bürgern nichts kosten, die Gemeinde müsse aufgrund der geltenden Förderrichtlinien 20 Prozent der Gesamtkosten selbst tragen. Der Gemeinderat beschloss, das Förderprogramm bestmöglich auszunutzen. Im Erschließungsgebiet 1 sind die Ochsentränke, der Steinlohweg und der Spitzlbergweg zusammengefasst, dem Erschließungsgebiet 2 gehören die Teichelbergstraße, der Teichelberg, die Werkstraße, der Hochbehälter Teichelberg und Forstwiesen an. Die Gemeinde kann für die Maßnahmen Fördermittel von maximal 720 000 Euro in Anspruch nehmen. Darin sind auch 50 000 Euro enthalten, die zusätzlich durch eine interkommunale Zusammenarbeit mit der Stadt Marktredwitz fließen. "Wenn nicht jetzt, wann dann?", fragte Walter Huber den Gemeinderat, der einhellig für den Einstieg ins Auswahlverfahren stimmte.

"Dringend notwendig"


Huber erläuterte, dass nun zunächst der Förderantrag gestellt werden müsse, nach der Freigabe der Mittel können die Verträge unterschrieben werden. Bis zum Frühjahr 2018 sollten dann alle Baumaßnahmen abgeschlossen sein. Huber versprach der Gemeinde, sie rechtzeitig über alle Schritte zu informieren. Bürgermeister Ernst Neumann zeigte sich zufrieden: "Wenn jetzt alles steht, dann sind wir super versorgt. Der Ausbau ist aber auch dringend notwendig."

Zufrieden mit der Resonanz des Ferienprogramms zeigte sich Jugendbeauftragter Stefan Heindl. Insgesamt nahmen 26 Kinder im Alter zwischen 6 und 16 Jahren an den vier angebotenen Veranstaltungen teil. Dank galt dem TSV Pechbrunn, Bündnis 90/Die Grünen, dem Pechlattenfixner Dorftheater und dem SV Pechbrunn. Bürgermeister Ernst Neumann würdigte Stefan Heindl für seine Arbeit und sein Bemühen, die Ferien für die Kinder attraktiver zu machen. Gleichzeitig lud der Bürgermeister zur Vereinsbesprechung am 18. Oktober ein. Dabei werden die Termine für das Jahr 2017 festgelegt.

Zu den Entwicklungen um die geplante Gleichstromtrasse sagte der Bürgermeister, dass Pechbrunn vom vorgesehenen Trassenverlauf nicht betroffen sei. Eine Einsatzübung während der Brandschutzwoche habe gezeigt, dass der Feuerschutz für das gemeindliche Kinderhaus gewährleistet sei. Weiter informierte Bürgermeister Neumann, dass derzeit Wasserablesungen im Gemeindegebiet stattfinden.

Hundekot beseitigen


Einen Appell richtete Ernst Neumann an die Hundebesitzer, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner zu entsorgen und nicht einfach in Anlagen und auf Straßen und Wegen liegen zu lassen. Neumann verwies auf zahlreiche eingegangene Beschwerden. Zum Schluss gab Bürgermeister Ernst Neumann noch bekannt, dass derzeit sieben Asylbewerber in der Gemeinde Pechbrunn leben, einer davon sei bereits anerkannt.
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