Frauenfrühstück der SPD Pechbrunn-Groschlattengrün
Schub für Gesundheit und Wohlbefinden

Voll besetzt war der Saal des Pechbrunner Schützenheims beim 8. Frauenfrühstück des SPD-Ortsvereins. Bild: iv
Vermischtes
Pechbrunn
15.01.2016
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Dass Themen rund um die Gesundheit stets gefragt sind, zeigte sich wieder beim 8. Frauenfrühstück des SPD-Ortsvereins Pechbrunn-Groschlattengrün. Im prall gefüllten Schützenheim an der Badstraße hieß Isgard Forschepiepe als Referentin Ulrike Geyer-Rosenthal aus Wiesau willkommen. Die Heilpraktikerin und Dozentin für naturheilkundliche Themen informierte über Schüßler-Salze.

Die Referentin ging zu Beginn ihres Vortrags ins Jahr 1821 zurück - eine Zeit, in der die Schulmedizin noch in den Kinderschuhen steckte. Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler entdeckte damals die heilende Wirkung der später nach ihm benannten Salze. So stellte er fest, dass sie den Gesundheitsspeicher des Menschen wieder auffüllen können und sich auf Störungen an Knochen, Gelenken und Bändern, die im Laufe des Lebens auftreten, positiv auswirken können.

Suche nach Mängeln


Heute werden die zwölf Mineralsalze von einigen Firmen in verschiedensten Dosen hergestellt. Die Einnahme eigne sich besonders im Frühjahr zur Entschlackung des Körpers. Aber auch sonst hätten Untersuchungen ergeben, dass die Einnahme von Schüßler-Salzen zu einem gesunden Stoffwechsel beitrage, der die Basis für Leistungskraft und Gesundheit bildet. Bevor man sich für eine Einnahme entscheidet, sollte man laut der Referentin zunächst versuchen, körperliche Mängel so weit wie möglich zu erkennen.

Achten sollte man dabei auf Auffälligkeiten im Gesicht, auf der Haut, an Haaren und Fingernägeln, das allgemeine Wohlbefinden des Körpers und gewisse Abnutzungserscheinungen sowie auch Anzeichen für Entzündungen. Danach sei zu entscheiden, welche Mineralien dem Körper zugeführt werden müssen, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Zu empfehlen sei die Einnahme von Schüßler-Salzen auch nach Operationen, nach der Schwangerschaft und Geburten sowie in den Wechseljahren. Aber auch in der Zeit der Pubertät, wenn sich der Körper gravierend verändert, könnten sich die Salze positiv auswirken. Eingesetzt bei verschiedenen Krankheiten könnten Schüßler-Salze für einen milderen Verlauf sorgen - oder sogar einen Ausbruch gänzlich verhindern.

Auch für Diabetiker


Ulrike Geyer-Rosenthal ergänzte, dass Schüßler-Salze nicht in Verbindung mit alkoholischen Getränken oder anderen Genussmitteln eingenommen werden sollten. Es sei stets ratsam, die Tabletten im warmen Wasser aufzulösen oder sie im Mund zergehen zu lassen. So könnten sie ihre volle Wirkung entfalten. Bei Überdosierungen bestehe keine gesundheitliche Gefahr, auch könne die Einnahme mit herkömmlichen Medikamenten kombiniert werden. Auch für Diabetiker seien die Tabletten geeignet.

Die Referentin betonte abschließend, dass Schüßler-Salze bekömmlich seien und von jedem eingenommen werden können. "Sie tragen dazu bei, den Akku wieder aufzufüllen und das Leben wieder lebenswerter zu gestalten." Nachdem Ulrike Geyer-Rosenthal noch verschiedene Fragen der Zuhörerinnen beantwortet hatte, dankte Isgard Forschepiepe für den bemerkenswerten Vortrag.
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