KAB-Referentin rät zum bewussten Nichtstun
Sonntag für die Seele

Vermischtes
Pechbrunn
26.01.2016
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Mit einem erfrischenden Vortrag startete die KAB in ihre Veranstaltungsreihe 2016. "Pack die Lebensfreude ein - belebende Gedanken um den Sonntag" war das Thema der Religionspädagogin Kathrin Karban-Völkl. Monika Schmiedel, die Vorsitzende des Kreiserwachsenen-Bildungswerkes, begrüßte die Referentin aus Kemnath.

Im Grundgesetz verankert


Karban-Völkl stellte den Sonntag als Freund der Menschen vor, der auf sie wartet. Mit dem Lied "Feiert meinen Tag" stimmte sie ein und brachte mit den sieben Buchstaben des Wortes den Sonntag näher. Das "S" stehe für Seele, gab sie Hinweise für eine schöne Gestaltung des Sonntags, der auch ein Tag für die Seele sein solle.

Sogar im Grundgesetz heiße es: "Der Sonntag und die staatlich anerkannten Feiertage bleiben als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung gesetzlich geschützt." Schon den alten Christen sei der Sonntag heilig gewesen. Beim "O" dachte die Referentin an Osterfreude, die für jeden Sonntag gelte. "Die Botschaft der Auferstehung und Freude nach außen sollte man weitergeben." Zu "N" passe Nichtstun, was nicht einfach sei. Jeder solle überlegen, ob dieses oder jenes am Sonntag wirklich sein müsse. "Versuchen Sie, an dem Tag Gutes zu tun und positiv zu denken." Das zweite "N" stand für nützlich: "Am Sonntag kann man sich innerlich sammeln und neue Kräfte ausrichten." Das "T" verband Kathrin Karban-Völkl mit "träumen und bewusst wahrnehmen, was das Leben um mich herum bewirkt."

Für Gemeinschaft sorgen


"A" gelte für anders. Deshalb solle man für Abwechslung sorgen und Dinge bewusst anders machen. Bei "G" wie Gemeinschaften könne sich jeder fragen, wo er sie erleben und selbst dafür sorgen kann, dass es sie gibt. Am letzten Tag der Woche nichts zu tun und den Sonntag Sonntag sein zu lassen, lautete die zusammenfassende Empfehlung der Referentin.
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