Manche Mitglieder sind schon seit 65 Jahren dabei
Angepumpt

Über treue Mitglieder freut sich die Feuerwehr Pechbrunn. Das Bild zeigt (vorne von links) Franz Menges, Heinz Schreyer, Alfred Lachmann, Erwin Jettke und Alfons Schmid, (hinten von links) Kommandant Willi Lippold, Bürgermeister Ernst Neumann, zweiter Vorsitzender Lothar Sommer und Vorsitzender Alois Röber. Bild: iv
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Pechbrunn
11.01.2016
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Nicht nur wegen der Nähe zur unfallträchtigen Autobahn ist die Feuerwehr Pechbrunn das ganze Jahr gefordert. Die neu angeschaffte Pumpe musste gleich ganze Arbeit leisten.

Kommandant Willi Lippold erinnerte in der Hauptversammlung an zahlreiche Aktivitäten, davon fünf Einsätze für technische Hilfeleistung, drei Brandeinsätze und drei Sicherheitswachen. Insgesamt waren bei diesen Einsätzen elf Aktive rund 29 Stunden lang beschäftigt. Zusätzlich leisteten sie 13 Arbeitsstunden, um die Ausrüstung und das Feuerwehrhaus instand zu halten. 22 Übungen trugen zur Erhaltung des Leistungsstandes bei.

Richtig gefordert war die neue Pumpe gleich im ersten Sommer: Bei der Unterstützung der Wehr aus Fuchsmühl, um den ausgelaufenen Badeweiher wieder zu füllen, leistete das frisch angeschaffte Gerät wertvolle Hilfe. Anfang Juli sorgten zahlreiche Feuerwehren aus der ganzen Region dafür, dass genügend Wasser vom Kornthaner Weiher über drei Kilometer nach Fuchsmühl transportiert wurde.

Außerdem stand eine gemeinsame Übung mit den Feuerwehren Konnersreuth und Groschlattengrün auf dem Programm. Angenommen wurde dabei ein Brand im Kindergarten. Schließlich war die Wehr zur Absicherung und Absperrung der Staatsstraße bei der Bayernrundfahrt der Radprofis im Einsatz.

Mehr gesellschaftlichen Charakter hatte die Einladung von Kreisbrandinspektor Andreas Wührl bei der Begehung des Teichelberges mit den umliegenden Feuerwehren. Hier handelte es sich um keinen Einsatz, sondern am Ende erhielten die Wehren eine Brotzeit, gespendet vom Basaltwerk Pechbrunn. Insgesamt waren 21 Aktive der Feuerwehr vergangenes Jahr rund 50 Stunden im Einsatz, zog Lippold Bilanz.

155 Mitglieder zählt die Freiwillige Feuerwehr Pechbrunn, berichtete Vorsitzender Alois Röber in seinem Jahresrückblick. Einige davon standen bei der Hauptversammlung besonders im Mittelpunkt.

In drei Ausschusssitzungen regelte der Verein interne Angelegenheiten. Wichtigstes Ereignis im vergangenen Jahr war die Übergabe einer neuen Pumpe, die Ende Juni nach einem Gottesdienst eingeweiht wurde. Röber dankte der Gemeinde, die sich nach dem Defekt der alten, 25-jährigen Pumpe schnell für die Anschaffung einer neuen entschlossen habe, da keine Ersatzteile aufzutreiben waren. Auch 2015 übergab die Wehr Rauchmelder an Familien mit Erstgeborenen bei einer kleinen Feierstunde. Das soll beibehalten werden, ebenso wie die Gratulation von Mitgliedern zu runden Geburtstagen.

Der Bericht von Kassier Martin Rögner zeigte, dass sich Einnahmen und Ausgaben die Waage hielten. Die Wehr kann finanziell beruhigt in die Zukunft blicken. Bei den Mitgliederehrungen wurden für 40 Jahre Wolf-Dieter Hübner und Gottfried Reinhardt ausgezeichnet. Für 50 Jahre erhielten Heinz Schreyer, Franz Menges und Eugen Wameser eine Ehrung. Auf 60 Jahre Mitgliedschaft blicken bereits Erwin Jettke und Volkmar Golle zurück. Sogar 65 Jahre bei der Feuerwehr Pechbrunn sind Alfons Schmid, Ernst Reindl, Alfred Lachmann, Benno Hecht, Ludwig Reiß und Karl Bauer. Allen überreichten die beiden Vorsitzenden Alois Röber und Lothar Sommer zum Dank Präsentkörbe und Urkunden.

Bürgermeister Ernst Neumann dankte den Jubilaren für ihr langjähriges Engagement um das Feuerwehrwesen. Ebenso dankte er den Aktiven für ihren Einsatz zum Wohl der Allgemeinheit und wünschte, dass sie von schweren Einsätzen verschont bleiben. Schließlich dankte Kommandant Willi Lippold dem Bürgermeister, der immer ein offenes Ohr für die Belange der Wehr habe.
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