Mehrere Ärgernisse Thema im Pechbrunner Gemeinderat
Sorgenkind Allwetterplatz

Vermischtes
Pechbrunn
10.06.2016
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Der Allwetterplatz neben der Schulturnhalle entwickle sich zu einem Sorgenkind - darauf wies Bürgermeister Ernst Neumann im Gemeinderat hin. So werde die Anlage von einigen Mopedfahrern für "Privatrennen" benutzt und Sand aus der Sprunggrube werde auf einem Teil des Platzes verstreut. Zudem würden von dort aus Fenster der angrenzenden Turnhalle mit Steinen zertrümmert. "Man kann den Kindern das Sporttreiben auf dem Platz nicht verbieten, denn dafür ist er da. Allerdings sollten sich die Besucher so verhalten, dass keine mutwilligen Schäden auftreten", lautete der Appell des Bürgermeisters.

Toiletten abgesperrt


Gerhard Flügel (SPD) beklagte, dass es wiederholt vorgekommen sei, dass Besucher bei Beerdigungen, Gottesdiensten oder sonstigen Veranstaltungen in der Pfarrkirche in Pechbrunn vor versperrten Türen standen, wenn sie die Toilette im Pfarrheim St. Georg benutzen wollten. Bürgermeister Neumann entgegnete, dass er mit den Verantwortlichen der Kirchenverwaltung über dieses Thema gesprochen habe. Dabei sei ihm zugesichert worden, dass die Türen bei Veranstaltungen jeglicher Art offen seien. Neumann kündigte an, sich wegen dieser Angelegenheit nochmals mit den Verantwortlichen der Kirchenverwaltung in Verbindung zu setzen.

Ungepflegter Spielplatz


Hildegard Rank (SPD) kritisierte den ungepflegten Zustand des Kinderspielplatzes an der Kleewiese. Einige Spielgeräte seien auch nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Matthias Hecht (CSU) fühlte sich als Gemeindebediensteter hier angesprochen und betonte, dass man schon seit einiger Zeit mit einem Mann weniger auf dem Bauhof auskommen müsse. Deshalb bleibe zu wenig Zeit, um sich um derartige Dinge zu kümmern. Man werde aber zu gegebener Zeit nach dem Rechten sehen. Dies gelte auch für den Hinweis von Hildegard Rank, dass unter den Ruhebänken in der Gemeinde das Gras nicht gemäht werde.

Bürgermeister Neumann machte darauf aufmerksam, dass auch in diesem Jahr wieder diverse Straßensanierungsmaßnahmen durchgeführt würden. Allerdings könne man erst im Herbst mit diesen Arbeiten rechnen, weil die Firmen bereits ausgebucht seien. Zustimmung fand die 26. Änderung des Regionalplans der Region Oberpfalz-Nord. Vonseiten der Gemeinde wurden keine Änderungswünsche vorgebracht.
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