Schwarzwild macht Jagdgenossen zu schaffen
Schlau und äußerst lernfähig

Vermischtes
Pechbrunn
06.05.2016
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Das Thema Schwarzwild beschäftigt nach wie vor Landwirte und Jagdpächter - darauf wies jetzt Jagdvorsteher Albert Helm bei der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Pechbrunn hin. Obwohl Jagdpächter Karl Frank im abgelaufenen Jahr 38 Wildschweine im Pechbrunner Revier erlegt habe, sei es zu Wildschäden gekommen, die Ärger verursacht und Geld gekostet hätten. "Bei Wildschweinen handelt es sich um eine schlaue Wildart, die äußerst lernfähig ist", betonte Frank. Eine erfolgreiche Jagd mit sehr große Zeitaufwand verbunden. 13 Tiere habe man bei einer Drückjagd erlegen können.

Wie Albert Helm weiter ausführte, sei ein neuer Schriftführer zu wählen, weil Alexander Borchert dieses Amt aus gesundheitlichen Gründen derzeit nicht ausüben könne. Nach kurzer Diskussion war Jagdgenosse Franz Döllinger bereit, den Posten bis zur Genesung Borcherts zu übernehmen.

Beim Punkt "Verteilung des Jagdpachtgeldes" einigte man sich darauf, den Betrag in der Jagdkasse zu belassen. Sollte der eine oder andere die Auszahlung seines ihm zustehenden Jagdgeldes wünschen, muss er bis zum 30. September 2016 einen schriftlichen Antrag mit Angabe seiner Jagdfläche an Jagdvorsteher Albert Helm oder Kassier Christian Grillmeier richten.

Bei der abschließenden Diskussion regte Karl Frank an, über eine Drückjagd im Grünen, also nicht im Winter, nachzudenken. Allerdings stehe die Sicherheit an vorderster Stelle, weshalb eine spezielle Strategie erarbeitet werden müsste.
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