Schwerer Verkehrsunfall auf der A 93 bei Pechbrunn
Urlaubsfahrt nach Italien endet für Familie im Krankenhaus

Aus dem völlig zerstörten Van musste der Fahrer von der Feuerwehr befreit werden. Der Mann wurde mit Verdacht auf Genickbruch ins Krankenhaus geflogen. Die Ehefrau sowie die beiden Kinder konnten selbst aus dem Unfallauto klettern. Bild: Privat
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Pechbrunn
08.10.2016
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Die Urlaubsreise einer vierköpfigen Familie aus dem Landkreis Mitweida (Sachsen) endete am Samstagmorgen gegen 8 Uhr nach einem schweren Verkehrsunfall auf der A 93. Kurz vor der Anschlussstelle Pechbrunn in Fahrtrichtung Regensburg war ein 38-Jähriger aus Hof mit seinem Ford aus bislang ungeklärter Ursache ins Schlingern geraten und hatte den Seat der Familie touchiert. Der Familienvater wurde dabei schwer verletzt.

Laut Polizeibericht schleuderten der 40-jährige Familienvater, seine ebenfalls 40-jährige Ehefrau sowie die beiden Kinder im Alter von 10 und 14 Jahren nach dem Zusammenprall mit ihrem Auto gegen die rechte Schutzplanke, durchbrachen diese und stießen gegen die angrenzende Böschung. Dort rutschte das Fahrzeug der Sachsen auf die Autobahnauffahrt entgegen der Fahrtrichtung und kam zum Stehen.

Verdacht auf Schädelhirntrauma und Genickbruch


Die Ehefrau konnte sich laut Polizei aus dem völlig zerstörten Van selbst befreien, ebenso die beiden Kinder. Sie alarmierte daraufhin selbst die Rettungskräfte. Der Ehemann musste durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug geschnitten werden.

Er wurde mit Verdacht auf Schädelhirntrauma und Genickbruch mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Bayreuth geflogen. Seine Kinder und Ehefrau wurden vorsorglich ins Klinikum Weiden eingeliefert. Der vermeintliche Unfallverursacher blieb laut Polizei unverletzt.

15.000 Euro Sachschaden


Zur Klärung der Unfallursache wurde durch die Staatsanwaltschaft Weiden ein Gutachter bestellt. Beide Unfallfahrzeuge wurden sichergestellt. An der Unfallstelle wurde der Verkehr auf der linken Spur weitergeleitet. Die Auffahrt war bis zur Reinigung der Fahrbahn bis ungefähr 11 Uhr gesperrt. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es nach Angaben der Polizei nicht.

Insgesamt entstand ein Sachschaden von 15.000 Euro. Die Feuerwehren aus Mitterteich und Marktredwitz sicherten die Unfallstelle ab und befreiten den Schwerverletzten aus dem Autowrack. Die Autobahnmeisterei war ebenfalls mit Verkehrssicherungsmaßnahmen und Aufräumarbeiten betraut.
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