Fischerstechen erneut ein lustiges Spektakel
Mit Heimvorteil

Freizeit
Pfreimd
21.06.2016
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Der Brauch des Fischerstechens ist über 500 Jahre alt: Einer Sage zufolge sollen Fischer nach der Beobachtung eines Ritterturniers - mangels eigener Pferde - eine Art Ritterturnier auf ihren Booten veranstaltet haben, woraus sich im Laufe der Zeit eine Tradition entwickelte. Bei diesem Brauch treten zwei Mannschaften mit jeweils drei Männern auf einem Boot gegeneinander an. Ziel ist, die Mitglieder der gegnerischen Mannschaft mit Hilfe eines Speers von ihrem Boot ins Wasser zu stoßen. Verloren hat natürlich derjenige, der zuerst nass geworden ist.

Dieses Spektakel lief bei der Feuerwehr Stein wieder beim St.-Benno-Fest ab. Der Platz ist ideal, da gleich am Festplatz die Pfreimd vorbei fliest. Die beiden Vorsitzenden Georg Holzgartner sowie Christoph Striegl hießen 14 Mannschaften aus der Umgebung willkommen. Die Teams lieferten sich spannende Duelle, wobei zum Beispiel der Pfreimder Stadtrat in der ersten Runde mit seinem "Stecher" Georg Hösl baden ging. Auch die einfallsreichen Kostüme waren bemerkenswert. Der Heimvorteil und die jahrelange Erfahrung zahlten sich aus. Die "Stoiniger" Mannschaften sicherten sich die ersten drei Plätze. Die Motorradfreunde Stein mit ihren Frontmann Thomas Kirchberger fuhren den sicheren Sieg ein. Auf Platz zwei kamen die Party-Hexen. Der Frühschoppenclub Stein sicherte sich im kleinen Finale den dritten Platz.
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