Konzert der Sing- und Musikschule
Schwungvoll in den Frühling

Beim Frühlingskonzert der Sing- und Musikschule zeigten die jungen Musiker - hier ein Streicherensemble -, was sie bereits gelernt haben. Bilder: tie (2)
Freizeit
Pfreimd
11.04.2016
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"Photograph" brachten Jennifer Blome, Simon Butz und Marc Hohl zu Gehör.

Auch die Kleinen leisteten ihren Beitrag dazu, dass der musikalische Abend ein Ereignis größter Vielseitigkeit wurde. Das Frühlingskonzert der Sing- und Musikschule bot drei Chöre, ein Streicherensemble, eine Combo und Percussion-Spieler auf, um dem Frühling passende Töne zu verleihen.

So eröffnete ein Blockflöten-Chor mit zwei passenden Titeln, nämlich "In der Schule" und "Winter ade", die Programmfolge. Die sechsjährigen Kinder, die das Instrument lernen, zeigten bereits schönes altersgemäßes gemeinschaftliches Spielen und Singen.

Dann der "Kinderchor". "Hans im Glück" wurde gesungen und mit Körpersprache dargestellt. Auch hier erfreute das sicht- und hörbare Engagement, das abgestimmte gemeinschaftliche Tun. Musik verbindet Menschen, das zeigten bereits diese ganz jungen Interpreten. Der "Mittelchor" setzte mit zwei Liedern fort. Kräftige Stimmen gestalteten ernsthaft "Ein Kompliment" und süffisant ein "Hexenlied". Johanna Gerber, die auch als tadellose Moderatorin tätig war, dirigierte exakt, Thomas Ram (Gitarre) und Florian Klein (Klavier) stützten die Rhythmen. Einem Duo von J. B. Vanhal für zwei Querflöten widmeten sich Anna Dietrich und Wolfgang Maget, also Schülerin und Lehrer, in intensiver Spielweise.

Drei Flötistinnen - Marina Kraus, Rita Leipold und Anna Fuhge an der Bass-Querflöte - spielten mit Unterstützung ihres Lehrers den "Song for a Young Lady" und widmeten sich "Kaffeeklatsch". Das Streicherensemble setzte exakt fort mit der berühmten Melodie "Strangers in the Night" und ließ "Merry Procession" klangvoll folgen. Am Klavier begleitete die Leiterin Anna Dubrovina. Dann der "Große Chor", der zwei Gospellieder vortrug: "Here I am to Worship" und "Beauty for Ashes". Es dirigierte Manuela Rügamer.

Ihr gelang es, einen sehr schön zusammenpassenden Sound zu schaffen. Dementsprechend überzeugend war die Stimmfülle der voll konzentrierten Sänger. Taktmäßig unterstützt wurden sie von der Combo, also Tim Plonner (Schlagzeug), Thomas Ram (Gitarre), Marc Hohl (Bass) und Florian Klein (Klavier).

Bekannte Melodien


Nach der Pause gelangten weitere bekannte Melodien zur Aufführung. Zuerst die Streicher mit "Tea for Two" und "I dreamed a Dream". Im letzteren dominierte die glockenreine Stimme der jungen Sängerin Sophia Kick. Ein weiteres Lied folgte: Corinna und Katrin Röach gestalteten "Wie schön Du bist". Katrin saß am Klavier, Corinna sang und begleitete sich auf der Gitarre. Johanna Gerber sang den Refrain mit. Ähnlich das nächste Stück: "Photograph" sangen Jennifer Blome und Simon Butz. Er und Marc Hohl spielten zusätzlich Gitarre.

Modernes Arrangement


Der berühmte "Canon C-Dur" von Johann Pachelbel gewinnt auch im modernen Arrangement. Das bewiesen Thomas Lautenschlager an der Orgel, Sebastian Voit am Schlagzeug und Florian Klein an der Bassgitarre. Noch einmal betrat der "Große Chor" die Bühne und trug mit Solist Johannes Irlbacher zusammen "I'm not the only One" vor. Der letzte Song vereinte den Chor mit Combo und Percussion: Michael Auburger (Bongos), Nele Hohl (Tubulum) und Julian Käs (Djembe). Als Solistinnen in "Pata pata" wirkten Andrea Armer, Kathrin Blödt, Eva Brunner und Caro Eger mit. Manuela Rügamer dirigierte mit der begeisternden Haltung, die diese Musik braucht.

Nach zwei Zugaben ging ein Abend zu Ende, in dem gezeigt wurde, wie sich Musik positiv auf Ausführende jeden Alters und ihre Zuhörer auswirken kann.
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