Aktiv im Stadtgeschehen

Sie halten der Siedlergemeinschaft seit Jahrzehnten die Treue: Zahlreiche Mitglieder wurden bei der Jahreshauptversammlung ausgezeichnet. Bild: ral
Lokales
Pfreimd
10.11.2015
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Ein aktives Jahr liegt hinter der Siedlergemeinschaft Pfreimd. Neben einem Rückblick auf die vergangenen zwölf Monate standen bei der Jahreshauptversammlung auch aktuelle Themen im Mittelpunkt: zum Beispiel die geplante Gleichstromtrasse.

Siedler-Bezirksvorsitzender Christian Benoist sagte bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Herdegen, dass die Stromtrasse durch die Oberpfalz gebaut werde - wie er es bereits vor zwei Jahren vorausgesagt habe. Er habe damals auf die Gefahren durch das Magnetfeld verwiesen. Jetzt sei zwar eine unterirdische Verlegung der Kabel angedacht, aber das macht die Trasse für Benoist nicht minder gefährlich: Die Ausstrahlung in den Boden zerstöre die Kleinlebewesen.

Ein weiteres aktuelles Thema ist die Straßenausbausatzung. Der Sprecher verwies hier auf das Beispiel Rednitzhembach. Dort sei es gelungen, die Bürger bei der Sanierung von Gemeindestraßen nicht zu belasten. Der Landtag werde sich nun mit diesem Thema beschäftigen. Hier sei das Ergebnis abzuwarten. Auf Verbandsebene berichtete Benoist, dass es in diesem Jahr keine Beitragserhöhung gibt. 2016 müsse die Entwicklung im Bundesverband abgewartet werden. Hier könnten die Erhöhungen nicht mehr vom Bezirks- und Landesverband abgefangen werden. Bürgermeister Richard Tischler lobte die Arbeit der Siedlergemeinschaft. Das Modell Rednitzhembach bezeichnete er als gut, es könne aber nicht überall angewandt werden. Es könnten auch Kanäle zu klein sein, dann könne kein zusätzliches Rohr eingebracht werden. Die Stadt habe ein Ingenieurbüro beauftragt, alle Straßen zu prüfen. Vorsitzender Franz Heininger warf in seinem Bericht einen Blick auf die Mitgliederentwicklung: 543 Personen gehören der Siedlergemeinschaft an. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von sieben Mitgliedern. Im Vereinsjahr gab es feste Veranstaltungen wie die Nikolausfeier für Kinder oder die Adventsfeier für Senioren. Auch an Veranstaltungen und Jubiläen anderer Vereine hab sich die Gemeinschaft beteiligt, hob Heininger hervor. Präsenz zeigten die Siedler auch an Fronleichnam oder beim Volkstrauertag. Für die Siedlerfrauen gab Clementine Wölker ihren Bericht ab. Die Aktivitäten erstreckten sich von einem Kochabend bis hin zu einer Shoppingfahrt.
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