Durchkreuzter Fahrplan

Lokales
Pfreimd
10.04.2015
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Die Stadtverwaltung hatte es anders geplant als es letztlich kam: Geschäftsleiter Bernhard Baumer erklärte zu Beginn der Sitzung, dass ein sogenannter "Durchführungsvertrag" zu einer wesentlichen Komponente des Paintball-Bebauungsplanes werden sollte. Darin ließen sich zum Beispiel zeitlicher Ablauf, Gestaltung baulicher Anlagen, Befristung des Baurechts, Bürgschaft zur Sicherstellung des Rückbaus, Nutzung rein zu Spielzwecken, Anschluss an öffentliche Wasser- und Stromversorgung, ordentliche Entsorgung der Abwässer oder Verbot großflächiger Beschallung regeln.

Es war angedacht, diese Einigung mit dem Betreiber in einer nichtöffentlichen Sitzung herbeizuführen. Davor sollte aber die - nun nicht mehr zustande gekommene - Abwägung der eingereichten Stellungnahmen in den Entwurf des Bebauungsplans eingearbeitet werden. Er wäre dann erneut öffentlich ausgelegt worden und es hätte abermals die Gelegenheit zu Einwänden bestanden. Bis zur Vertragsreife wären folglich noch einige Stadtratssitzungen vonnöten gewesen.
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