Feiern hoch über der Stadt

Eingebunden in den kirchlichen Festteil war die Segnung der renovierten Emmausklause durch Stadtpfarrer Pater Georg.
Lokales
Pfreimd
09.09.2015
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Trotz herbstlicher Temperaturen konnte der Pfreimder Waldverein am Sonntagabend eine positive Bilanz ziehen. Das Eixlbergfest, zu dem der OWV traditionsgemäß am ersten Sonntag im September einlädt, zog wieder zahlreiche Festbesucher an.

Mit Gottesdienst, eucharistischer Prozession, Kinderprogramm, Kirchenführung und musikalischer Unterhaltung stand an diesem Tag der Pfreimder Hausberg im Mittelpunkt des kirchlichen und kulturellen Geschehens. Nach erfolgreich beendeter Renovierung der Emmausklause erhielt diese dabei auch den kirchlichen Segen.

Nach alter Tradition wurde in der Sankt-Barbara-Kirche am Vormittag in Erinnerung an die Einrichtung der Sankt-Barbara-Bruderschaft am Fest "Mariä Geburt" im Jahr 1747 das Titularfest der Bruderschaft gefeiert. Zelebrant des Gottesdienstes war der tags zuvor in das Amt eingeführte neue Stadtpfarrer von Pfreimd, Pater Georg Parampilthadathil. Dem Gottesdienst schloss sich eine eucharistische Prozession zur Lorettokapelle an, bei der der Priester das Allerheiligste trug und dabei betend und singend von den Gläubigen begleitet wurde. Die verkürzte Prozession machte auch Halt vor der Emmausklause, die der Waldverein in den zurückliegenden Monaten umfassend renoviert hatte. Pater Georg würdigte kurz das große Engagement des OWV und erteilte dem Haus den Segen.

Bereits zum Frühschoppen ließen sich dann zahlreiche Gäste von den Helfern des OWV bewirten. Die "Falkenberger Zoiglmusik" - inzwischen auf dem Eixlberg bestens bekannt - spielte dazu zünftig auf. Am Nachmittag waren es die "Pfreimder Kistlmusikanten", die mit einem abwechslungsreichen Programm für die musikalische Unterhaltung sorgten.

Mittags ließ man sich die angebotenen Schmankerl wie Eixlberg-Pfanne, Dotsch, Currywurst, geräucherten Fisch oder Steaks schmecken und auch das vielfältige Kuchenbüfett am Nachmittag fand großen Zuspruch. Natürlich durfte auch ein Kinderprogramm nicht fehlen. Ununterbrochen drehte sich das Karussell mit den Kleinen, und für die ganz Mutigen war "Baumklettern" angesagt.

Vier Jahre nach dem Jubiläum der Barbara-Kirche - sie wurde im Jahr 1711 geweiht - war auch das Interesse an der Geschichte der Wallfahrtsstätte nach wie vor groß. Maria Richthammer fand deshalb bei der nachmittäglichen Führung in der Sankt-Barbara-Kirche regen Zuspruch.

Die zahlreichen Besucher genossen das besondere Flair des Pfreimder Hausberges bis in die Abendstunden.
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