Gerätehaus: Sanierung nötig

Im Recyclinghof müsste dringend der Bereich um die großen Container befestigt werden. Bild: hm
Lokales
Pfreimd
24.11.2014
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Bei zahlreichen Besichtigungen nahm der Bauausschuss Orte unter die Lupe, an denen Handlungsbedarf besteht. Probleme gibt es vor allem bei der Feuerwehr.

Vor dem Feuerwehrgerätehaus wurde das Gremium von Kommandant Stefan Dirschwigl und Vorsitzendem Markus Muntanjohl erwartet. Bei einem Rundgang durch das Gebäude zeigten die Feuerwehrvertreter den Stadträten eine Vielzahl von Mängeln und Bauschäden auf - angefangen von undichten Stellen im Dachbereich über Mauerrisse bis hin zu undichten Toren im den Fahrzeughallen.

Neben der umgehenden Behebung der Schäden im Dachbereich soll die Feuerwehr als ersten Schritt nun eine Mängelliste erstellen, die bei der nächsten Sitzung im Beisein eines Architekten nochmals intensiv abgearbeitet wird. Der Gesamteindruck lässt auf einen intensiven Sanierungsbedarf schließen, so die Überzeugung des Gremiums, das an die Stadtrat die Empfehlung aussprach, entsprechende Mittel im Bauprogramm 2015 einzustellen.

Handlungsbedarf sieht der Bauausschuss auch in Bezug auf die Oberflächenbefestigung im Recyclinghof. Vor allem bei nassen Witterungsverhältnissen ist der Umgriff um die großen Abfallcontainer kaum befahrbar. Möglicherweise gibt es für Verbesserungsmaßnahmen finanzielle Unterstützung durch den Landkreis, merkte Stadt- und Kreisrat Norbert Auer an. Vor dem Einstieg in konkrete Planungen soll zunächst nun diese Frage geklärt werden.

Erneut um das Thema "Bäume" ging es beim Kinderspielplatz in Untersteinbach. Dieser ist rundum mit einer sehr dichten Bepflanzung aus Bäumen und Hecken eingefasst, so dass im Sommer keinerlei Einsehbarkeit gegeben ist. Hier nahm der Bauausschuss den fachmännischen Ratschlag von Altbürgermeister Arnold Kimmerl in Anspruch und folgte letztlich dessen Vorschlag, zunächst den Baumbestand um rund die Hälfte zu reduzieren. Probleme gibt es im Bereich des Steinernen Steiges: Auf einer städtischen Grünfläche werden immer wieder abgemeldete Autos abgestellt. Hier sprach sich der Bauausschuss dafür aus, einen Gestaltungsvorschlag zu erarbeiten, um dies künftig in geregelte Bahnen zu lenken.

Neue Hinweisschilder

Nach den Ortsbesichtigungen setzte das Gremium im Ratssaal seine Beratungen fort. Im Hinblick auf die weitere Städtepartnerschaft mit dem tschechischen Primda stimmten die Stadträte dem Vorschlag der Verwaltung zu, an den Ortseingängen neue Hinweisschilder auf die bestehenden Partnerstädte Grünsfeld und Primda anzubringen. Ein Bauantrag lag zur Behandlung vor: Zum Vorhaben von Hans Zeitler, in Pamsendorf eine landwirtschaftliche Lagerhalle zu errichten, erteilte das Gremium das gemeindliche Einvernehmen. Zurückgestellt wurde die Entscheidung über den Einbau eines Aufzuges im städtischen Klostergebäude, da hier nochmals mit der Arbeiterwohlfahrt Rücksprache genommen wird.

Bei den Anfragen ging es um die Erweiterung der Straßenbeleuchtung in Stein, die Beseitigung von zwei Kastanien in Oberweihern, die Aufstellung einer weiteren Hundekotbeutel-Box, das Parkverbot in der Gewerbestraße "Am Kalvarienberg" und die Sichtverhältnisse bei der Einmündung der Brunner-Bey-Straße in die Hirtenstraße.
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