Gut in Schuss

Lokales
Pfreimd
08.08.2015
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Nach der Landesmeisterschaft im Feldbogenschießen im Mai warteten die Stadtschützen auf die Qualifikationsringzahlen für die Deutsche Meisterschaft in Celle. Anfang Juli war klar: Zwei Schützen haben sich qualifiziert.

Elias Bausewein und Albert Sittl bekamen die Einladung zur Deutschen Meisterschaft in Celle und fuhren Anfang August dorthin. Ihnen standen zwei anstrengende Wettkampftage bevor, bei denen man sich mit den anderen Schützen aus den jeweiligen Klassen direkt messen konnte. Die Scheibenbelegung erfolgte nach den Qualifikationsringzahlen. Sie wurde am zweiten Tag nach den Ergebnissen neu eingeteilt, so dass man sich wieder mit den unmittelbaren Gegnern messen konnte.

Am Vormittag ging es auf den weitläufig angelegten Parcours rund um den Kiebitzsee auf einer großen Mülldeponie, die renaturiert wurde. Der Wettkampf dauerte bis gegen 16 Uhr. Am Samstag und Sonntag standen jeweils 24 Scheiben zischen fünf und sechzig Meter Entfernung an. Einen Tag galt es auf unbekannte, am anderen Tag auf bekannte Entfernungen zu schießen.

Der Parcours war vom SC Wietzenbruch anspruchsvoll und interessant aufgestellt. Die Schützen bewegten sich in einem Wiesenbrachgelände mit kleinen Wäldchen. Die Scheiben waren im leichten Gelände, aber durch wechselnde Lichtverhältnisse schwierig zu schießen. Es gab Scheiben, die standen im Schatten und der Schütze in der Sonne im Gegenlicht. Das bedeutet, die Scheibe ist ein einziger schwarzer Fleck, bei der die Mitte nur zu erahnen ist. Falls man sich im unwegsamen Gelände mit der Entfernung verschätzt oder die Visierung falsch einstellt, ist der Pfeil nicht mehr zu finden oder er landet im See. An beiden Tagen wurden die Schützen mit heißem Wetter und wenig Schatten gefordert.

Durch die Vorbereitung und Kondition der Schützen konnten trotzdem gute Ergebnisse erzielt werden. In der Jugendklasse schoss sich Elias Bausewein mit 544 Ringen auf den 13. Platz.

In der Altersklasse beendete Albert Sittl den ersten Tag mit 294 Ringen und dem 8. Platz. Am zweiten Tag legte er mit 308 Ringen das zweitbeste Ergebnis seiner Klasse an diesem Tag vor. 602 Ringe bedeuteten dann für den zufriedenen Albert Sittl den 4. Platz als Endergebnis.
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