Mögliche Maßnahmen für Hochwasserschutz verworfen
Keine Verbesserung

Lokales
Pfreimd
01.07.2015
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Wie kann der Hochwasserschutz im Stadtgebiet verbessert werden? Das Wasserwirtschaftsamt Weiden hat auf Initiative der Stadt zwei Maßnahmen näher unter die Lupe genommen. Eine Alternative wäre es demzufolge, die Wiese zwischen der Autobahnbrücke und dem Anwesen Hösl als Flutmulde zu nutzen. Denkbar wäre es auch, den Flusslauf von der Autobahnbrücke durch die Wiese umzuleiten und das Wehr hinter dem Supermarkt an die Autobahnbrücke zu verlegen.

Wie Bürgermeister Richard Tischler bei der Sitzung des Stadtrates bekanntgab, würde der Wasserstand der Pfreimd bei einem fünfjährigen Hochwasser bis zu 28 Zentimeter tiefer sein als ohne diese Maßnahmen. Das klingt auf den ersten Blick nach viel. Aber: Die Anwohner jenseits des "Steinernen Steigs" sind dem Stadtoberhaupt zufolge bereits jetzt vor einem 100-jährigen Hochwasser geschützt, das Wasser würde also nur nicht so hoch steigen.

Nachdem die Stadt damit keine Verbesserung des Hochwasserschutzes erreichen würde, gäbe es auch keine Fördergelder. Die Stadt müsste die Umsetzung also finanziell alleine schultern. Hinzu kommt: Laut Tischler müsste eine Flutmulde wegen der Fließgeschwindigkeit gepflastert werden. Im Endeffekt hieß das, dass der Aufwand für die eine oder andere Variante in keinem Verhältnis zu den Auswirkungen steht. Die Stadt wird diese möglichen Maßnahmen deshalb nicht weiter verfolgen.
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