Neue Heimat im alten Raum

Für ihre langjährige Treue zur Wasserwachts-Ortsgruppe wurden zahlreiche Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung ausgezeichnet. Bilder: hm (2)
Lokales
Pfreimd
03.02.2015
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Aus brandschutztechnischen Gründen musste die Wasserwacht ihr Domizil, den Gruppenraum in der alten Schulturnhalle, aufgeben. Dadurch fehlte ein eigener Raum, was sich nicht gerade positiv auf die Entwicklung der Vereins- und Jugendarbeit auswirkte. Seit Jahresanfang gibt es eine Lösung.

Den Durchbruch erzielte der Bauausschuss: Er hatte im vergangenen Jahr am bisherigen Standort einen realisierbaren Lösungsweg durch entsprechende Umbaumaßnahmen aufgezeigt. Durch gemeinsame Bemühungen von Wasserwacht - mit Eigenleistungen - und städtischem Bauhof gelang es nun, den bisherigen Gruppenraum zu "reaktivieren". Zum Jahresende 2014 nahm die Wasserwacht ihren "neuen" Gruppenraum wieder in Betrieb. Dieses Thema zog sich wie ein roter Faden durch die Jahreshauptversammlung im Gasthaus Herdegen in Untersteinbach und prägte nicht nur den Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden Wolfgang Lotter, sondern maßgeblich auch den Kassenbericht von Georg Hirmer.

Zuwachs im Vorstand

Die 315 Mitglieder zählende Ortsgruppe verfügt über eine mobile SEG für den Wasserrettungsdienst, berichtete Lotter in seinem Rückblick. Zuwachs hat die Vorstandschaft mit Schriftführerin Anja Hartinger und Dennis Ponnath als weiteren Jugendwart bekommen. Der Vorsitzende erinnerte an die Christbaumsammelaktion, die Beteiligung am Bürgerfest und am Adventmarkt sowie den Schwimmkurs. Wolfgang Lotter dankte vor allem der Stadt für die Unterstützung bei den baulichen Maßnahmen zur "Reaktivierung" des Gruppenraumes. Dem BRK galt der Dank für die übergangsweise Überlassung ihrer Räumlichkeiten.

Technischer Leiter Christian Gerhart berichtete von 27 Aktiven, die im vergangenen Jahr insgesamt 765 Stunden Aufsichtsdienst im Freibad Perschen absolvierten. Die meisten Stunden hatten Jonas Baumann, Markus Petraschka und Anna Braun geleistet. Beim letztjährigen Schwimmkurs zählte man 26 Teilnehmer. Jugendleiter Philipp Fritsch blickte ebenfalls auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Neben etlichen geselligen Anlässen erinnerte er an das Zeltlager in Schnaittenbach und stellte vor allem die Arbeitseinsätze im Projekt "Gruppenraum" heraus. Die Jugendgruppe hat insgesamt 754 Arbeitsstunden investiert.

Kassenverwalter Georg Hirmer gab einen Einblick in die Finanzlage der Ortsgruppe, die durch den Gruppenraumbau auch finanziell sehr stark in Anspruch genommen wurde. Der vorgeschlagenen Erhöhung der Mitgliedsbeiträge stimmte die Versammlung zu. Für aktive Mitglieder erhöht sich der Jahresbeitrag von 10 auf 12 Euro, für passive von 15 auf 17 Euro und für Familien von 20 auf 24 Euro.

Lob für Jugendarbeit

Diese Erhöhung sah Wasserwacht-Kreisvorsitzender Max Fröhler aus durchaus gerechtfertigt an. Er gab ergänzende Erläuterungen zum vorgeschriebenen Qualitätsmanagement. "Die Wasserwacht entwickelt sich immer mehr zu einer professionellen Rettungsorganisation", betonte Fröhler und lobte die erfolgreiche Ausbildungs- und Jugendarbeit in der Ortsgruppe. Auch zweite Bürgermeisterin Dr. Johanna Mertins hob Ausbildung und Einsätze besonders hervor. Ihr Dank galt vor allem auch für den Wachdienst in Perschen und im Hallenbad Nabburg. Auch in der Schwimmausbildung leiste die Ortsgruppe enormes.
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