Riesen-Sause auf der Straße

Proppenvoll war das Pfreimder Stadtzentrum, als sich der Gaudiwurm durch den Ort zog. Ein paar tausend Besucher hatten sich bei herrlichem Winterwetter eingefunden, um auf der Straße das Faschingsfinale zu feiern, bis der Rauch aufstieg.
Lokales
Pfreimd
17.02.2015
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In Pfreimd ging vor dem Kehraus noch einmal die Post ab. Der Gaudiwurm zog Menschenmassen zum Mitmachen wie Zuschauen an. Den aufs Korn genommenen Themen mangelte es nicht an Vielfalt.

Aus allen "Ecken" des Altlandkreises Nabburg und darüber hinaus waren gestern die fantasievoll gestalteten Faschingswagen in die Landgrafenstadt gekommen, um beim 19. Pfreimder Gaudiwurm dabei zu sein. Dazwischen tummelten sich auch zahlreiche Fußgruppen, so dass sich die Teilnehmerzahl auf annähernd 30 Gruppen summierte.

Natürlich war auf dem überfüllten Marktplatz Stimmung pur angesagt: Ob aus Stulln, Högling, Wernberg, Trausnitz, Trichenricht und Rottendorf oder aus Luhe, Neunaigen und Schnaittenbach - alle hatten auf ihren Festwagen großen Spaß und versorgten die Zuschauer reichlich mit Getränken, Bonbons und anderen Kleinigkeiten.

Natürlich durften neben vielen örtlichen Gruppen auch Stein und Iffelsdorf nicht fehlen. Letztere sorgten diesmal mit einem großen Flower-Power-Bus und Hippies für Aufsehen. Bürgermeister und Stadtrat waren ebenfalls mit von der Partie und thematisierten das neue Stadtratsgremium unter dem Motto "Die richtige Mischung machts - Alt und Jung ghörn zamm".

Auf dem überfüllten Marktplatz in Pfreimd war "Stimmung pur" angesagt. Rund 30 Gruppen begeisterten beim Faschingszug die Gäste. Bilder von Alfred Hammer



Fesche Gardemädchen aus Stulln, Engel und wilde Teufelsgestalten, das "down-town-Team" mit Josef Reichl, "Uli Hoeneß" und sein Fanclub, das Thema "Weihnachten", 20 Jahre Body Gym Wernberg, Schneewittchen, Frauenpower beim Bund, die Come- back-Tour der Pfreimder Wasserwacht mit ihrem Bockl, Pilotenstreik und manch anderer phantasievoller Beitrag prägten das Geschehen.

Nicht fehlen durfte die Stullner Faschingsgesellschaft beim langen Zug, der nach einer Kehre an der Tännesberger Straße den Marktplatz zum Ziel hatte. Dort sorgten vor großer Kulisse die "Stoapfälzer Spitzbuam" für Musik, Stimmung und gute Laune. Es wurde getanzt und geschunkelt, "Bob gefahren" und "geflogen", während sich die Helfer der veranstaltenden Werbegemeinschaft um das leibliche Wohl der Gäste kümmerten. Die unzähligen Faschingsjecken feierten zünftig weiter - und erst nach einigen Stunden kehrte mit Einbruch der Dunkelheit auf dem Marktplatz wieder Ruhe ein.
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