Seit 1883 Tauben- und Geflügelmärkte in Pfreimd
Von Tauben und anderem Federvieh

Lokales
Pfreimd
07.11.2014
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In Pfreimd findet alljährlich einer der größten Tauben- und Geflügelmärkte Bayerns statt. Fünfmal im Jahr ist der geschichtsträchtige Marktplatz Treffpunkt für Tauben- und Geflügelzüchter aus nah und fern, die sich dann auf die Suche nach wertvollen Bereicherungen für den heimischen Taubenschlag machen oder ihre besten Zuchterfolge dem Meistbietenden zum Kauf anbieten. Die Geschichte der Pfreimder Märkte geht zurück bis 1431, als König Sigmund dem Landgrafen Leopold von Leuchtenberg bewilligte, in Pfreimd Märkte abzuhalten. Daraus entwickelten sich bald auch Viehmärkte, wobei vor allem die Großviehmärkte im 19. Jahrhundert und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Pfreimd eine besondere Bedeutung erlangten. Spezielle Dokumente im Archiv der Stadt befassen sich jedoch auch mit den Tauben- und Geflügelmärkten. So beschloß der Stadtmagistrat im Dezember 1882, ab 1883 Tauben- und Geflügelmärkte einzuführen. Der Aschermittwoch des Jahres 1883 war schließlich der "Geburtstag" für die seither bekannten Pfreimder Tauben- und Geflügelmärkte, die jährlich fünfmal stattfinden.

Die Termine im Winter: Samstag, 27. Dezember Samstag, 17. Januar Samstag, 31. Januar Aschermittwoch, 18. Februar
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