Seniorenheim fast voll belegt

Die Spitalstiftung treibt den Schuldenabbau voran: Rund 160 000 Euro sind im Wirtschaftsplan für dieses Jahr zur Kredittilgung vorgesehen. Bild: Tietz
Lokales
Pfreimd
29.05.2015
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Das Seniorenheim "St.-Johannis-Stift" ist fast voll ausgelastet: Von den 57 Betten waren Ende des vergangenen Jahres 56 belegt. Diese Zahlen bescheren der Spitalstiftung einen Überschuss von rund 56 000 Euro. Geld, das gut gebraucht wird - zum Beispiel für den Schuldenabbau.

Laut Wirtschaftsplan der Spitalstiftung werden von den 210 250 Euro, die der Vermögensplan in diesen Jahr vorsieht, 160 250 für die Kredittilgung verwendet. Der Rest ist für kleinere Anschaffungen vorgesehen. Damit würden die Schulden der Stiftung bis zum Jahresende auf rund 1,14 Millionen Euro sinken, nachdem auch keine Kreditaufnahme angedacht ist. Diese Zahlen stellte Kämmerer Richard Hösl dem Stadtrat bei dessen Sitzung am Mittwoch vor, als der Etat für dieses Jahr zur Entscheidung anstand.

Der sogenannte "Erfolgsplan" - er beinhaltet die laufenden Kosten - sieht in diesem Jahr Kosten in Höhe von 1 904 800 Euro vor. Der Löwenanteil davon - 75 Prozent - deckt die Kosten für das Personal ab. Dem stehen Einnahmen in Höhe von 1 930 100 Euro gegenüber. Das bedeutet einen voraussichtlichen Überschuss in Höhe von 25 300 Euro zum Jahresende. Der Heimbetrieb alleine würde ein Plus von 31 400 Euro erwirtschaften. Einen Überschuss in Höhe von 7600 gäbe es auch im Bereich der Forstwirtschaft - zum Beispiel durch den Holzverkauf. Dem steht aber ein Defizit von 13 700 Euro gegenüber, das seine Ursache im Anwesen am Marienplatz hat. Hier übersteigen die Aufwendungen die Erträge deutlich.

Die Zukunftsaussichten sind laut Kämmerer Hösl positiv: "Der Erfolgsplan der Spitalstiftung Pfreimd weist in den kommenden Jahren eine deutliche Verbesserung auf", vermerkte der städtische Kassenwart in seinem Bericht. Das allerdings nur unter der Voraussetzung, dass auch weiterhin von einer guten bis sehr guten Belegung ausgegangen werden könne. "Oberstes Gebot ist ein wirtschaftliches und sparsames Handeln, einhergehend mit einem zeitaktuellen Personal- und Pflegemanagement", betonte Hösl abschließend.
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