SpVgg braucht viel Glück

Auf keine Diskussionen mit dem Schiedsrichter dürfen sich die Pfreimder - hier im Bild Stefan Thorin (rechts) - einlassen. Sie müssen vielmehr konzentriert spielen, gewinnen und auf einen Ausrutscher von Grafenwöhr hoffen, dann ist Platz zwei noch möglich. Bild: Eger
Lokales
Pfreimd
22.05.2015
1
0

Noch ist die Chance da, wenn auch nur eine geringe. Denn wenn die SpVgg Pfreimd noch den Relegationsplatz erreichen will, müssen mehrere Faktoren passen. Am Samstagnachmittag herrscht Klarheit, welcher Bezirksligist um den Aufstieg in die Landesliga spielt.

Die SpVgg Pfreimd muss am Samstag, 23. Mai, 14 Uhr, im letzten Spiel der Saison im Heimspiel gegen die DJK Ensdorf nochmal mächtig Gas geben, will man noch eine kleine Chance auf den Aufstiegs-Relegationsplatz haben. Allerdings müsste die Sportvereinigung Grafenwöhr zuhause gegen den SV Plößberg verlieren oder Unentschieden spielen, dann wäre Pfreimd bei einem Sieg Zweiter und würde um den Aufstieg in die Landesliga spielen. Aber Grafenwöhr wird sich gegen den Absteiger aus dem Stiftland keine Blöße geben.

Die Ensdorfer liegen mit 44 Punkten nur drei Zähler hinter der SpVgg Pfreimd auf Rang fünf und waren nach der Winterpause eine der stärksten Mannschaften der Liga. Entscheidend für den Aufschwung der DJK war die Rückkehr von Dominik Siebert vom Bayernligisten DJK Ammerthal. Zusammen mit seinem Bruder Sebastian erzielte er 27 der 44 Saisontore. Es kommt also auf die SpVgg-Abwehr eine schwere Aufgabe zu.

Das Hinspiel haben die Pfreimder nach einer schwachen Leistung mit 1:3 verloren. Auf Seiten der SpVgg sehnt man das Ende einer bisher hervorragend gelaufenen Saison herbei. Gingen doch die jeweils drei Spieleinsätze pro Woche in der letzten Zeit nicht spurlos an den Spielern vorbei. So kommen die meisten Spieler buchstäblich auf dem Zahnfleisch daher.

Das Verletzungspech hat außerdem noch zugeschlagen. Es sind mehrere Spieler nicht einsatzfähig. Für die SpVgg wäre ein Sieg und somit die Revanche für die Hinspielniederlage die Krönung dieser sehr guten Saison. Man hätte dann 50 Punkte auf dem Konto, von denen man am Saisonanfang nicht zu träumen gewagt hatte. Außerdem haben die Pfreimder immer noch das Erreichen des zweiten Platzes im Hinterkopf.
Weitere Beiträge zu den Themen: SpVgg (24098)Mai 2015 (7906)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.