Stadt sägt nicht am Ahornbaum

Lokales
Pfreimd
23.03.2015
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Kaum eine Sitzung vergeht, in der sich der Bauausschuss nicht mit dem Stutzen oder der kompletten Beseitigung von Bäumen zu befassen hat. Auch in der März-Sitzung diskutierte man über das leidige Thema.

Ein Ahornbaum in der Grünanlage vor der alten Schulturnhalle stand diesmal im Fokus der Stadträte. Die Beschwerde eines Anliegers, der sein Grundstück und das komplette Umfeld vom Laub und Blütenfall des Ahorns stark beeinträchtigt sah, war Anlass für den Ortstermin des Bauausschusses. Bislang zeigt der Baum keine Anzeichen von Fäulnis oder Beeinträchtigungen, die den Griff zur Säge rechtfertigen würden - so der übereinstimmende Tenor im Gremium. Bürgermeister Richard Tischler konnte auch von Anrufen berichten, die sich vehement für einen Erhalt des Ahornbaumes eingesetzt hatten. So fiel der Beschluss einstimmig aus: Der Ahornbaum bleibt stehen.

Gabi Schönberger, Leiterin des Kindergartens St. Martin, konfrontierte den Bauausschuss mit dem Wunsch auf Nachbesserungen im Gartenbereich. In Teilbereichen der Rasenfläche bilden sich wegen starker Verdichtung des Bodens Feuchtstellen. Zudem haben sich im Bereich verschiedener Wegeeinfassungen Stolperfallen für Kinder entwickelt. In beiden Fällen wird der Bauhof das Problem mit dem Aufbringen von Humus und der Angleichung an die Randeinfassungen lösen.

Die Stadträte Norbert Auer und Mirko Hägler haben sich der Betreuung des Geschwindigkeitsmessgerätes, welches die Stadt bereits vor etlichen Jahren gekauft hat, angenommen. Ein Probelauf nach erfolgter Umrüstung auf Laternenbetrieb war erfolgreich, so dass dieses Verfahren auch für weitere Standorte angewendet werden kann.

Messanlage wechselt

Die Messanlage soll nun wechselweise an folgenden Standorten eingesetzt werden: Tännesberger Straße, Wernberger Straße, Nabburger Straße, Kreisstraße von Iffelsdorf her kommend, Ortsdurchfahrt Weihern, Ortsdurchfahrt Stein. Für die notwendige Umrüstung der betroffenen Straßenlaternen gab der Bauausschuss grünes Licht.
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