Tipps für Gottesdienste

Bei der Dekanatsversammlung gab es für die Teilnehmer Tipps zur Gestaltung der Gottesdienste. Dazu gehörte auch das aktive Mitmachen. Bild: ral
Lokales
Pfreimd
19.11.2015
2
0

Familiengottesdienste gehören im gesamten Dekanat zu den am besten besuchten Gottesdiensten. Doch die Vorbereitung erfordert einiges von den Organisatoren. Praktische Tipps dazu gab es von Diakon Peter Nikl bei der Dekanatsversammlung.

Im März dieses Jahres hat die Versammlung Themen festgelegt, die für die praktische Arbeit in den Pfarrgemeinden vor Ort interessant ist. Die Familiengottesdienste standen ganz oben auf der Liste. Vor allem Impulse und die Möglichkeiten der Gestaltung interessierten die Macher vor Ort. Im Pfarrsaal in Pfreimd referierte dazu Diakon Peter Nikl von der Fachstelle Liturgie in der Hauptabteilung Seelsorge der Diozöse Regensburg . Das Hauptziel des Familiengottesdienstes sei "Von der Show zur Schau - es soll Christus sichtbar gemacht werden". Bereits mit den Kindergartenkindern könne aktiv Gottesdienst gefeiert werden. Dieser strukturiere sich in Eröffnung, Andacht und Abschluss und dauere nicht länger als 25 Minuten. Dann gebe es noch das Hausgebet - eine gottesdienstliche Feier im kleinen Kreis. Für die Gestaltung von Familiengottesdiensten aller Art ist das neue Gotteslob laut Diakon Nikl eine wertvolle Arbeitshilfe. Es sei nicht nur als einfaches Gesangbuch gedacht, sondern als ein persönliches Buch, das den Gläubigen auch im Alltag begleitet.

Durch die Familiengottesdienste sollen Kinder und Eltern gleichermaßen animiert werden, in die Kirche zu kommen. Leider sei es heute häufig so, dass die Kinder nach der Taufe erst wieder zur Erstkommunion und dann vielleicht zur Firmung wieder in eine Kirche gehen. Religiöse Erziehung in der Familie sei schon längere Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr und drohe zur Ausnahme zu werden. Umso mehr seien der Priester und seine Mitarbeiter gemeinsam mit der Pfarrgemeinde gefordert, um ihre Verantwortung für die getauften Kinder wahrzunehmen.

Wesentlicher Bestandteil einer sinnvollen Glaubensbegleitung stellen Gottesdienste dar, bei denen das Kind oder der Jugendliche die primären Ansprechpartner seien. Auf dem Weg zur vollen Eingliederung in die Kirche bräuchten Kinder und Jugendliche glaubwürdige Menschen, die sie begleiten. Mit ihnen zusammen sollen sie in das gottesdienstliche Leben der Kirche hineinwachsen.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2015 (9610)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.