Traditionspflege in Zelt und Kirche

Die teilnehmenden Gruppen aus der näheren Umgebung zogen in das Festzelt ein. Dabei herrschte schon gute Stimmung. Bilder: ral (2)
Lokales
Pfreimd
15.06.2015
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Einen zünftigen Auftakt gab es beim Benno-Fest in Stein. Beim Fest- und Heimatabend sorgte "Wöidarawöll" für die passende Stimmung. Auch am Sonntag ging es noch weiter.

Das Benno-Fest in Stein hat eine lange Tradition. Zwei Tage lang feiern die Orte Stein und Gnötzendorf am Wochenende vor dem Fest des heiligen Benno (16. Juni). An diesem Wochenende war es also wieder so weit. Das Fest hat sowohl einen weltlichen wie einen religiösen Charakter.

Los ging es am Samstagabend mit dem Heimatabend im Festzelt, der Sonntagvormittag stand dann ganz im Zeichen des Glaubens. Nach einem feierlichen Gottesdienst zogen die Gläubigen während einer Sakramentsprozession durch die Ortschaft. Am Nachmittag folgte das Fischerstechen auf der Pfreimd.

Den Auftakt bildete am Samstagabend der traditionelle Heimatabend. Er wurde im eigens dafür aufgebauten Festzelt an der Pfreimd gefeiert. Dies geschah wieder in einer Gemeinschaftsleistung der vier Dorfvereine unter der Führung der Feuerwehr Stein. Jeder Einwohner aus Stein und Gnötzendorf, der irgendwie helfen kann, trägt dazu bei, dass das Fest wieder ein voller Erfolg werden konnte.

Die Besucher ließen am Samstagabend auch nicht lange auf sich warten, sie kamen in Gruppen an. So die Feuerwehren aus Hohentreswitz, Stein und Pfreimd. Mit der Feuerwehr aus Böhmischbruck verbindet die FFW Stein eine langjährige Freundschaft, so war es für diese eine Ehrensache, am Benno-Fest in Stein teilzunehmen. Die KLJB Weihern-Stein traf sich im Vorfeld in Stein, um dann gemeinsam zum Festplatz zu marschieren und gemeinsam in das Festzelt einzuziehen. Dort wurden sie von "Wöidarawöll" in das Zelt gespielt.

Für die Gruppe war dies nicht der erste Auftritt beim Benno-Fest in Stein. Schon oft sorgte die Band aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach für Stimmung im Festzelt. Der Vorsitzende des Feuerwehr, Georg Holzgartner, ließ es sich nicht nehmen, die Gäste willkommen zu heißen. Sein Dank galt den vielen freiwilligen Helfern, die wieder dazu beigetragen haben, dass diese Tradition fortgesetzt werden konnte.
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