Vorreiter bei der Inklusion

Die BRK-Bereitschaft zeichnete treue und zuverlässige Mitglieder (unser Bild) aus. Zweite Bürgermeisterin Dr. Johanna Mertins (links) würdigte im Namen der Stadt das soziale Engagement der Organisation. Bild: hfz
Lokales
Pfreimd
07.03.2015
6
0

Inklusion ist beim BRK Pfreimd keine Worthülse, die wird seit über 30 Jahren gelebt. Wie das funktioniert, kam bei der Jahreshauptversammlung zur Sprache.

Die Mitglieder blickten stolz auf ein enormes Pensum: Über 8000 ehrenamtliche Einsatzstunden leistete die BRK-Bereitschaft im vergangenen Jahr. Herausgehoben wurde die Arbeit der seit 1981 bestehenden Kontaktgruppe "Behinderte und Nicht-Behinderte" aus dem Bereich des Altlandkreises Nabburg. "Ohne großzügige Spenden könnte man manche Aktivität nicht realisieren", so Sprecherin Roswitha Prey.

Die Leiterin des Jugendrotkreuzes, Andrea Prey, berichtete von einem erfreulichem Mitgliederzuwachs. Die Jugendlichen bereiten sich bei vielen gemeinsamen Aktivitäten - unter andrem auch mit der Behindertenkontaktgruppe - zum Teil noch spielerisch auf die Grundsätze des Roten Kreuzes vor.

In der Rettungswache

Der taktische Leiter Sebastian Hofmann listete 157 Einsätze der Unterstützungsgruppe "Rettungsdienst" am Standort Pfreimd auf. Neben den zahlreichen Einsatzstunden wurden auch weit über 1000 ehrenamtliche Stunden an der Lehr-Rettungswache Nabburg und im Bereich Sanitätsdienst geleistet. Hofmann bat die Mitglieder, sich weiterhin mit dem gleichen Engagement einzubringen. Bereitschaftsleiter Wolfgang Demleitner gab einen kurzen Überblick zu Mitgliederentwicklung und Ausbildungsstand. Demleitner dankte der Stadt Pfreimd für die kostenlose Überlassung des Heims sowie die finanzielle Förderung für den Rettungswagen. Zweite Bürgermeisterin Dr. Johanna Mertins sowie der stellvertretende Kreisgeschäftsführer Otto Langenhahn dankten den Pfreimdern für das Engagement in allen sozialen Belangen.

In keinem Verhältnis

Bereitschaftsleiter Wolfgang Demleitner stellte abschließend den dürftig ausgefallenen Gewinn des Bürgerfestes 2014 zur Debatte. Für letztendlich 23 Euro wäre der Aufwand viel größer als der Nutzen. Einstimmig wurde beschlossen, sich vom Bürgerfest mit dem Verkauf zurückzuziehen und stattdessen den kostenlosen Sanitätsdienst weiterzuführen.
Weitere Beiträge zu den Themen: März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.