Wahl im zweiten Anlauf

Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde der Vorstand der Stadtschützen gewählt. Den Gewählten gratulierten besonders Ehrenschützenmeister Albert Maier, OSB-Präsident Franz Brunner und Gauschützenmeister Johann Dirrigl. Bild: slh
Lokales
Pfreimd
24.10.2015
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Die Stadtschützen haben im zweiten Anlauf einen neuen Vorstand. Nachdem die vorangegangene Wahl nicht anerkannt wurde, waren eine außerordentliche Mitgliederversammlung und eine erneute Abstimmung nötig. Grund war ein Formfehler, der auch anderen Vereinen künftig Kopfzerbrechen bereiten könnte.

Das einstimmige Votum aus der ordentlichen Mitgliederversammlung wurde von der Behörde nicht anerkannt, deshalb mussten die Stadtschützen einen weiteren Anlauf nehmen, um einen Vorstand zu wählen. Der Hintergrund: In der Satzung der Stadtschützen heißt es unter Paragraf 10, dass über die Tagespresse eingeladen wird. Doch das genügte den Amt nicht: Es bestand darauf, dass der Name der Zeitung ebenfalls erwähnt wird, auch wenn es nur eine gibt. Also wurde die komplette Satzung nochmals vom Vereinsausschuss überarbeitet und dann der außerordentlichen Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorgelegt.

Zum Versammlungsleiter wurde Albert Meier gewählt. Er bezeichnete diesen Vorgang als übertriebenen Bürokratismus. Damit werde die Arbeit der sonst von den Politikern gelobten Ehrenamtlichen nur noch erschwert. Es gab dann eine genaue Erläuterung mit anschließender Aussprache zur Satzungs-Neufassung, worauf die Beschlussfassung folgte.

Nach der Wahl zog Kassier Ernst Pirzer kurz eine kleine Bilanz: Trotz der Umbau-Maßnahmen im Außenbereich sowie dem Anbau eines neuen Raumes für die Schützen wurde die Kasse nicht strapaziert. Pirzer wies jedoch darauf hin, dass in den nächsten Jahren wohl das Dach des Schützenheimes zu renovieren sei. Diese Aktion werde bestimmt sehr kostenintensiv.

OSB-Präsident Franz Brunner dankte den Stadtschützen für Ihr Engagement und bezeichnete die Vorgänge rund um die Ladung als "etwas kleinlich". Gauschützenmeister Johann Dirrigl lobte die Arbeit der Stadtschützen ebenfalls. Er meinte, dass sie wahrscheinlich nicht der letzte Verein waren, der die kleinen Unterschiede in der Ausarbeitung der Vereinssatzung zu spüren bekommen werden.
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