Weichen für die Zukunft gestellt

Günther Holter, MdL Alexandder Flierl, Pater Dr. Xaver Parambi, Oberstleutnant Ulrich Humpert, Bürgermeister Richard Tischler und Grünsfelds Bürgermeister Joachim Markert (von links) stießen auf das neue Jahr an. Bild: hm
Lokales
Pfreimd
05.01.2015
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"In der Stadt wurden bereits begonnene Projekte fortgeführt und neue angestoßen": Dieses Resümee zog Bürgermeister Richard Tischler zu Beginn seiner ersten Neujahrsansprache. Unter dem Strich bezeichnete er 2014 als "erfolgreiches, aber auch ein schwieriges Jahr."

Der Begrüßung der rund 100 Gäste, die sich zum Neujahrsempfang von Stadt und der beiden Kirchengemeinden im Bürgersaal des "Schlosses Pfreimd" eingefunden hatten, folgte eine Bilanz über die kommunalpolitische Arbeit des vergangenen Jahres. Seinen Dank richtete Tischler vor allem an seinen Amtsvorgänger Arnold Kimmerl für die umfassende Unterstützung bei der Amtsübergabe. Seit dem 1. Mai fanden bereits 18 Sitzungen des Stadtrates und seiner Ausschüsse statt.

Weiter erinnerte der Bürgermeister an den Abschluss der Sanierung der Vereinsräume. Für die Ausweisung eines neuen Baugebietes seien die Weichen gestellt. Mit Abschluss der Arbeiten an der Kinderkrippe des Franziskuskindergartens würden jetzt in beiden Kindergärten der Stadt auch die kleinsten Mitbürger umfassend betreut.

Richard Tischler skizzierte auch die im neuen Jahr anstehenden Projekte: Für die Betriebe im Gewerbegebiet "Am Kalvarienberg" werde sich durch die Aufweitung der Zufahrt die verkehrliche Situation erleichtern. Noch offen sei, wie es in Iffelsdorf mit der schmerzlich vermissten Brücke über die Bahnlinie weitergehen könne. Kontrovers diskutiert würden nach wie vor die Planungen für einen Windpark in Pamsendorf sowie für eine Paintballanlage am Stadtrand. "Die in diesem Zusammenhang anstehenden Entscheidungen wird sich der Stadtrat nicht leicht machen", kündigte der Bürgermeister an.

Eine neue Aufgabe für die Stadt bedeute die Integration von Asylbewerbern und Kriegsflüchtlingen. Als großen Schwerpunkt des beginnenden Jahres bezeichnete Tischler die Erstellung des "Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts". Ziel dieses Prozesses sei eine Vision für die Stadt Pfreimd. "Zusammen wollen wir eine Vorstellung davon gewinnen, wie sich unsere Stadt in den nächsten Jahren weiterentwickeln soll." Tischler lud alle interessierten Bürger dazu ein, sich an den hierzu vorgesehenen Arbeitsgruppen zu beteiligen.
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