Weniger Schüler, mehr Umlage

Lokales
Pfreimd
27.11.2014
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Die Schülerzahlen sinken, der Umlagebetrag pro Kind steigt ständig an. Das ist ein Aspekt des Haushalts, den die Verwaltungsgemeinschaft zu beschließen hatte.

Überwiegend mit haushaltsrechtlichen Themen setzte sich die Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Pfreimd unter Leitung des Gemeinschaftsvorsitzenden Richard Tischler in ihrer Sitzung im Pfreimder Ratssaal auseinander.

Christian Hechtl von der Kämmerei erläuterte zunächst die Neuberechnung der Verwaltungskostenbeiträge für den Zweckverband zur Wasserversorgung der Glaubendorfer Gruppe und für die Spitalstiftung Pfreimd. Die Gemeinschaftsversammlung folgte dem Vorschlag der Verwaltung, den Verwaltungskostenbeitrag für die Glaubendorfer Gruppe auf 3650 Euro (im Vorjahr 3450 Euro) und für die Spitalstiftung Pfreimd auf 12 550 Euro (Vorjahr 13 550 Euro) festzusetzen.

Auch der Modus für die Verwaltungsumlage wird wie in den vergangenen Jahren nach den gesetzlichen Vorgaben, nämlich im Verhältnis der Einwohnerzahlen der beiden Mitgliedsgemeinden, berechnet.

Auf ein Gesamtvolumen von 2 137 750 Euro beläuft sich der Haushalt der Verwaltungsgemeinschaft Pfreimd für das Jahr 2015, der einstimmig genehmigt wurde. 120 750 Euro davon sind dem Vermögenshaushalt zugeordnet, die restliche Summe von 2 017 000 Euro betrifft den Verwaltungshaushalt. Gegenüber dem Vorjahr erhöht sich die Verwaltungsumlage, die von den beiden Mitgliedsgemeinden Stadt Pfreimd und Gemeinde Trausnitz aufzubringen ist, um 112 500 Euro auf 1 148 050 Euro. Auf die Stadt Pfreimd mit 5 390 Einwohnern entfallen 973 873 Euro, auf die Gemeinde Trausnitz mit 964 Einwohnern 174 177 Euro.

Die Umlage für die Landgraf-Ulrich-Schule beträgt insgesamt 506 600 Euro. Pfreimd trägt davon bei 255 Schülern 480 234 Euro, Trausnitz mit 14 Schülern 26 365 Euro.

Bedingt durch die seit Jahren rückläufige Entwicklung der Schülerzahlen - der Höchststand betrug im Jahr 2001 noch 571 Schüler aus beiden Gemeinden; 2014 sind es nur mehr 269 Schüler - steigt der Umlagebetrag pro Schüler ständig an.

Gegenstand der weiteren Tagesordnung war ein Beschluss, mit dem die beiden Bürgermeister Richard Tischler und Martin Schwandner ermächtigt wurden, die Entscheidung für im Haushalt eingeplante notwendige Anschaffungen ohne Hinzuziehung der Gemeinschaftsversammlung zu treffen.
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