Bezirksliga Nord
Pfreimd verspielt Zwei-Tore-Führung

Christian Zechmann traf zwei Mal für Pfreimd und verlor dennoch. Bild: Ziegler
Sport
Pfreimd
14.11.2016
71
0

SV Raigering: Schoberth, Buegger, Prechtl, Riß, Jank, Muck (87. Gröschl), Hiltl, Seidel (89. Kleinod), Greger, Wrosch (46. Türksever), Weiß

SpVgg Pfreimd: Plail, Prey (61. Lösch), Schmid (75. Schießl), Most, Dennis Lobinger, Bastian Lobinger, Zechmann, Ring (80. Zeus), Lukas Schreyer, Maximilian Schreyer

Tore: 0:1 (9.) Christian Zechmann, 0:2 (29.) Christian Zechmann, 1:2 (61.) Nikolai Seidel, 2:2 (68.) Alexander Greger, 3:2 (72.) Alexander Greger - SR: Johannes Fröba (Stockheim) - Zuschauer: 265 - Gelb-Rot: (88.) Hiltl (SVR)

Die SpVgg Pfreimd ist in der Bezirksliga Nord seit vier Spielen sieglos: Am Samstag verlor das Team das Spitzenspiel beim SV Raigering nach einer 2:0-Führung noch mit 2:3. Auf dem Kunstrasenplatz war klar, dass sich ein feuriges Spitzenspiel entwickeln konnte. Schon in der dritten Minute setzte Nikolai Seidel den Ball aus einem Gewühl hinaus an den Pfosten. Gefordert war fünf Minuten später SVR-Keeper Tobias Schoberth, der mit einer starken Parade einen Kopfball von Bastian Lobinger entschärfte. Den folgenden Eckball aber versenkte Torjäger Christian Zechmann direkt im Raigeringer Tor. Nach dieser Führung zog sich die SpVgg zurück und lauerte auf Konter. Der SVR war dadurch optisch überlegen. Sie fanden aber gegen die Gäste-Defensive keine Ideen und keinen entscheidenden Druck. Einen schnell ausgeführten Freistoß in der 29. Minute nutzte Christian Zechmann gegen schlafende Abwehrspieler zum 2:0.

Nach der Pause gab Raigering richtig Gas. Einen glänzend gefühlvoll geschobenen Freistoß setzte Nikolai Seidel in der 61. Minute zum Anschlusstreffer in die Maschen und leitete damit die Aufholjagd ein. Der eingewechselte Oktay Türksever hätte nachlegen können. Doch sein Schuss ging vorbei. Dafür war Alexander Greger in der 68. Minute zur Stelle. Eine tolle Einzelleistung krönte er mit dem Ausgleichstreffer. Und damit noch nicht genug. Vier Minuten später setzte Türksever seinen ganzen Körper ein, um in den Strafraum vordringen zu können. Er nahm den Kopf hoch und sah Greger. Dieser donnerte den Ball unhaltbar ins Tor zum 3:2 für die Gastgeber. Pfreimd gab aber nicht auf und hätte durch Peter Schießl in der Nachspielzeit sogar noch den Ausgleich erzielen können.
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