Derby in Pfreimd
SpVgg mit Respekt vor Detag-Stil

Sport
Pfreimd
01.04.2016
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Nach den Ergebnissen vom Ostermontag wird das Derby eine klare Sache: Die SpVgg Pfreimd schoss im Pokal zehn Tore gegen Chammünster, Detag Wernberg ging 0:5 in Ensdorf unter. Doch so einfach wird es für die Gastgeber ganz sicher nicht.

Pfreimd/Wernberg. (mr/lfj) Die SpVgg Pfreimd, derzeit Tabellensechster der Bezirksliga Nord, hat am Sonntag um 15 Uhr im Lokalderby den Neunten TSV Detag Wernberg zu Gast. "Und das ist für uns natürlich ein besonderes Spiel", sagt der derzeit verletzte Spielertrainer der SpVgg, Christian Most. Sein Team könne relativ unbeschwert in diese Partie gehen, "aber wir wollen endlich den ersten Sieg nach der Winterpause". Sein Respekt vor den Wernbergern ist groß: "Sie spielen als Aufsteiger eine sehr gute Runde." Zudem hätten die Detag-Kicker eine besondere Spielphilosophie: "Sie pressen extrem hoch, da müssen wir Lösungen finden." Von den zuletzt verletzten Spielern kehrt für das Derby am Sonntag keiner zurück. Zudem fällt Defensivmann Christian Bergler aus beruflichen Gründen aus, er kann wegen seines neuen Jobs nur noch sporadisch mitspielen. Dennoch hält Most sein Team für stark genug: "Wir wollen die drei Punkte."

So verdient und wichtig der Sieg gegen Vilseck war, so desaströs unterirdisch war die Leistung des TSV Detag Wernberg bei der 0:5-Pleite in Ensdorf. Am hoch verdienten Sieg der DJK gab es nichts zu rütteln, doch die TSV-Defensive verteilte kräftig Ostergeschenke. Nun gilt es, sich auf die nächste Aufgabe zu konzentrieren. Und diese ist für die "Lila-Weißen" bestimmt keine leichtere, denn es geht nach Pfreimd. Die Pfreimder schossen sich am Montag im Pokal beim FC Chammünster mit einem 10:1-Kantersieg schon einmal für das Derby warm und holten sich weiteres Selbstvertrauen. Den Wernberger fehlt derzeit ein "Goalgetter", wie ihn die SpVgg in Person von Bastian Lobinger oder Christian Zechmann in ihren Reihen hat, so dass Erfolge nur übers Kollektiv erarbeitet werden können. Der Abstand zum Abstiegs-Relegationsplatz ist durch Erfolge einiger Teams aus dem unteren Tabellendrittel wieder auf fünf Punkte zusammengeschmolzen, was heißt, die Detag-Kicker sind längst nicht aus dem Schneider und müssen noch kräftig punkten.

In personeller Hinsicht kann das Detag-Trainergespann wieder auf Thimo Luff, der seine Rotsperre abgesessen hat, zurückgreifen. Bis auf Michael Frischholz, der diese Woche wieder mit dem Training begann, stehen alle Spieler des aktuellen Kaders zur Verfügung.
Sie pressen extrem hoch, da müssen wir Lösungen finden.Der Pfreimder Spielertrainer Christian Most über die Spielweise des TSV Detag
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