Aus Bonn nach Pfreimd
Stefan Reiße neuer Kommandeur des Panzerbataillons 104

Oberstleutnant Christian Gnerlich (links) geht, Oberstleutnant Stefan Reiße (rechts) kommt: Bürgermeister Richard Tischler begrüßte den neuen Kommandeur im Pfreimder Rathaus. Bild: Völkl
Vermischtes
Pfreimd
17.12.2015
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Oberstleutnant Stefan Reiße beerbte Christian Gnerlich vor Jahren schon als Zugführer, nun auch als Kommandeur. Vor dem großen Appell am Donnerstag kam Reiße zum Antrittsbesuch ins Rathaus.

Bürgermeister Richard Tischler und Oberstleutnant Christian Gnerlich hatten Parallelen: Beide übernahmen vor zwei Jahren ihre neue Aufgabe. Die Zeit in der Oberpfalzkaserne bezeichnete Gnerlich als "sehr anstrengend, sehr fordernd, aber auch sehr erfüllend". Er hatte "eine Panzerexpertise zu schaffen", also den Gefechtsverband fit zu halten. Auslandseinsätze führten und führen Soldaten nach Afghanistan, in den Kosovo und nach Mali. Ebenfalls auf der Agenda des 45-Jährigen: Nachwuchsgewinnung und Flüchtlingshilfe. Im Januar 2016 wechselt Gnerlich nun in das Bundesministerium der Verteidigung nach Berlin. In der Abteilung Strategie und Einsatz ist er als Referent für den Bereich Naher Osten und Nordafrika tätig. Beispielsweise hat er bei Auslandsbesuchen der Verteidigungsministerin schnell und präzise den militärischen Background zu liefern.

Christian Gnerlichs Nachfolger ist Oberstleutnant Stefan Reiße. Er kommt aus Bonn und war hier Dezernent des Kommandos Streitkräfte. Der 44-Jährige - mit großer Auslandserfahrung - wird für drei Jahre Chef der Oberpfalzkaserne sein. Reißes Frau und seine beiden Söhne bleiben in Bonn. Stefan Reiße erwartet in Pfreimd das gleiche Aufgabenspektrum wie Gnerlich: Professionelle Panzerausbildung, Flüchtlingshilfe und Auslandseinsätze. Im nächsten Jahr läuft die Vorbereitung auf einen Einsatz im Kosovo im Jahr 2017.

Bürgermeister Tischler unterstrich das gute Verhältnis, dass in Pfreimd zwischen Bundeswehr und Bevölkerung besteht. Das zeigt sich auch bei der Pfreimder Kirwa. Der Kirwaverein schätzt es sehr, wenn die Soldaten beim Zeltabbau helfen. "Das kann ich auch garantieren", schmunzelte Oberstleutnant Stefan Reiße.
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