Ausstellung zum Pfarrei-Jubiläum
Acht Jahrhunderte in drei Räumen

Hermann Gebhard, Christian Irlbacher, Bürgermeister Richard Tischler, Stadtpfarrer Pater Georg, Hans Paulus, Helmut Friedl und Peter Egerer (von links) informierten sich bei der Ausstellungseröffnung über die Geschichte der Pfarrei Pfreimd. Bild: hm
Vermischtes
Pfreimd
15.07.2016
27
0

Was der interessierte Leser als Lektüre bereits zu Hause liegen hat, wird nun auch in Form einer Ausstellung greif- und sichtbar: Das Jubiläum "800 Jahre Pfarrei Pfreimd" ist das Thema dieser Exposition, für die vor allem der heimatkundliche und historische Arbeitskreis "Der Stadtturm" verantwortlich zeichnet.

Die Pfarrei als verantwortlicher Veranstalter hat mit einer Vielzahl von Exponaten wesentlich zum Gelingen beigetragen, und die Stadt leistete ihren Beitrag durch die Bereitstellung der Museumsräume im Bürgerhaus. Die Ausstellung öffnet jeden Sonntag bis einschließlich 21. August (ausgenommen am 14. August) von 13 bis 18 Uhr ihre Pforten und lädt den Besucher ein, sich ein Bild von der vielschichtigen Geschichte der Pfarrei zu machen.

Viele Fotoreihen


Zur Ausstellungseröffnung fanden sich alle Beteiligten im Bürgerhaus ein. Dankesworte galten dabei vor allem den maßgeblichen Helfern des "Stadtturm" für die Erarbeitung der einzelnen Themen. Nicht fehlen darf dabei natürlich eine Replik der Urkunde vom 28. Juli 1216, die sozusagen als Geburtsurkunde der Pfarrei Pfreimd anzusehen ist. Gräfin Domina Heilwig aus der Familie von Rotteneck betrieb mit viel Energie die Loslösung Pfreimds von der Pfarrei Nabburg. Fotoreihen zeigen die wesentlichen Kirchengebäude der Pfarrei, die Pfarrer in Pfreimd seit 1835, die acht Kapellen im Gebiet der Pfarrei, Porträts von Priestern, die aus der Pfarrei stammen, sowie die kirchlichen Vereine, Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung, Kirchenmusik und "Essen auf Rädern". Ins Auge fallen besonders neben historischen Schriftstücken Sakralgeräte und die große Monstranz, die seinerzeit für 500 Gulden erworben wurde. Ein eigener Raum ist den Bruderschaften sowie dem Wirken der Franziskaner in Pfreimd gewidmet.

Vom Eixlberg werden einige Votivgaben aus dem 17. bis 19. Jahrhundert gezeigt, darunter auch zwei Bildtafeln, die aus der Loretokapelle gestohlen worden waren und vor kurzem im Internethandel wieder aufgetaucht sind.

Der dritte Ausstellungsraum im Bürgerhaus beleuchtet das heutige kirchliche Leben, verbunden mit einigen Rückblicken in die jüngere Vergangenheit.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.