Besuch bei der Truppe
Panzerbataillon 104 aus Pfreimd übt in Grafenwöhr

Eine Abordnung aus Pfreimd und Trausnitz stattete dem 3. Panzerbataillon 104 während seines Aufenthaltes auf dem Truppenübungsplatz in Grafenwöhr einen Besuch ab. Bild: bnr
Vermischtes
Pfreimd
14.12.2015
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Abordnungen der Garnisonsstadt Pfreimd und der Gemeinde Trausnitz besuchten die 3. Kompanie des Panzerbataillons 104 während ihres Übungsplatz-Aufenthaltes in Grafenwöhr. Der Besuch sollte das Band zwischen Bevölkerung und Truppe noch enger knüpfen.

/Trausnitz. Mit einem Reisebus machte sich die 18-köpfige Gruppe auf den Weg nach Grafenwöhr. Die strenge Personenkontrolle am Eingangstor vermittelte einen ersten Eindruck von der derzeit herrschenden Sicherheitslage, die von der US-Army sehr ernst genommen wird. Auf dem Übungsplatz selbst ist davon nichts zu spüren. Angekommen auf der Panzerschießbahn, wurden die Zivilisten vom Kommandeur, Oberstleutnant Gerlich, willkommen geheißen. Sein besonderer Gruß galt Altbürgermeister Arnold Kimmerl sowie den Bürgermeistern Richard Tischler aus Pfreimd und Martin Schwandner aus Trausnitz.

Nach der Einweisung in die fiktive Lage, nach der es galt, feindliche Panzerfahrzeuge zurück zu drängen, formierte sich der Panzerverband aus Pfreimd zum Gefecht mit scharfem Schuss. Das präzise Zusammenwirken von Leitung und Kampfverbänden fand das besondere Interesse der Gäste. Eine Trefferquote von über 90 Prozent war ein weiterer Beleg des hohen Ausbildungsstandes der Panzermänner. Das Leben des Soldaten im Camp machte die anschließende Führung vom Kompaniefeldwebel, Oberstabsfeldwebel Kandler, deutlich. Die Wellblechgebäude mit 23 Etagenbetten in einem Raum vermittelten nicht gerade den Eindruck von Luxus. Besser war es im Küchenbereich. Hier hatte der "Spieß" eine Stärkung vorbereitet, zu der neben dem obligatorischen Eintopf auch eine frische Torte gehörte. Zum Schluss dankte der Kommandeur den Gästen für ihr Interesse. "Nicht überall genießen die Soldaten ein so hohes Ansehen in der Bevölkerung wie in der Oberpfalz", so der Kommandeur. "Es gibt in Deutschland auch Gegenden, in denen es sich ein Soldat zweimal überlegt, in Uniform in der Öffentlichkeit aufzutreten." Bürgermeister Richard Tischler erwiderte den Dank und hatte auch eine Stärkung mitgebracht.
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