Der Bauausschuss auf Besichtigungstour
Wenn Bäume zu groß werden

Ein sukzessiver Rückschnitt der Bäume und Sträucher am Lärmschutzwall entlang der Nabburger Straße steht in den nächsten Jahren auf der Agenda.
Vermischtes
Pfreimd
21.02.2016
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Der Bauausschuss betätigte sich wieder intensiv als "Baum-Ausschuss". Sei es am Stadtgraben, am Lindenweg oder in der Grünsfelder Straße: In allen Fällen ging es um Bäume, die im Laufe der Jahre zu groß geworden waren.

Sie müssen wegen des zu geringen Abstandes zu privaten Gebäuden oder wegen der Gefahr der Beeinträchtigung öffentlicher Ver- und Entsorgungsleitungen weichen. Auch die Bepflanzung des Lärmschutzwalles entlang der Nabburger Straße soll in den nächsten Jahren nach und nach zurückgeschnitten werden.

Sondernutzung möglich


Im Anwesen Freyung 3 ist die Schaffung eines Eis-Kiosk geplant. Vom Hauseigentümer lag nunmehr ein Antrag auf Genehmigung einer Freischankfläche im Bereich des öffentlichen Parkplatzes vor dem Gebäude vor. In einer Größenordnung von vier Parkplätzen stimmte der Bauausschuss der entsprechenden Sondernutzungsfläche, die von Pflanzkübeln eingesäumt werden soll, zu. Befürwortet wurde auch die Erweiterung der Straßenbeleuchtung im Birkenweg. Die Rundfahrt führte das Gremium dann nach Iffelsdorf zum Naabuferweg, der dringend einer Aufschotterung bedarf.

In der Landgraf-Ulrich-Schule war die Frage der weiteren Ausstattung des Grundschulpausenhofes zu klären. Hierfür sah der Bauausschuss derzeit keinen Handlungsbedarf. Bei weitergehenden Plänen soll auch der Elternbeirat mit eingebunden werden. Dringender Sanierungsbedarf ist im Bereich der Überdachung der Verbindungsgänge angrenzend an den ehemaligen Haupteingang gegeben. Als erste Maßnahme soll nun während der Pfingstferien der Gang zwischen Handarbeits- und Physikraum in Angriff genommen werden. Zielsetzung ist es, die undichten Stellen zu öffnen, um die Ursache für eindringendes Wasser zu erforschen und den nötigen Handlungsbedarf zu ermitteln.

Keine Schutzplanken


In Untersteinbach besichtigte das Gremium die Situation an der Kulmstraße hinsichtlich des Erfordernisses von Absicherungsmaßnahmen entlang des vorbeiführenden Baches. Das Anbringen von Schutzplanken würde über 3200 Euro Kosten verursachen. Bürgermeister Richard Tischler und die Stadträte sahen hier keinen Handlungsbedarf. Im Zuge des allgemeinen Straßenunterhalts sollen im Flürlweg Ausbesserungen vorgenommen werden.

Für die Erweiterung und Verbesserung des Recyclinghofes am Naabweg legte die Verwaltung entsprechende Entwürfe und eine Kostenaufstellung vor. Insgesamt ist mit 121 000 Euro Baukosten und Nebenkosten zu rechnen. Der Höchstzuschuss des Landkreises beträgt 80 000 Euro, so dass der Stadt rund 41 200 Euro an Eigenanteil verbleiben. Dem Konzept stimmte der Bauausschuss zu. Nächster Schritt ist nun die Antragstellung beim Landratsamt.

Abbruch und Neubau


Im Ratssaal hatte das Gremium über Bauanträge zu entscheiden. Das gemeindliche Einvernehmen wurde erteilt zum Bauantrag "Abbruch und Errichtung eines Feuerwehrgerätehauses in Weihern sowie Errichtung von 14 Stellplätzen". Ebenso fand der Bauantrag von Thomas Paulus auf Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage an der Schlesierstraße Zustimmung.
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